Drücken Sie „Enter“, um den Inhalte zu überspringen

Beiträge veröffentlicht in “Wirtschaft”

Nachrichten/News über Wirtschaft, Unternehmen, Branchen, Börsen, Firmen und Märkte aus Österreich und der Welt.

Russland plant Gründung eines neuen Bankriesen

Russland will mit der Gründung einer eigenen Postbank als größtes Geldinstitut des Landes sein kriselndes Bankensystem sanieren. Die neue Bank soll nach dem Willen der Regierung in Moskau aus der maroden russischen Post und der Swjas-Bank entstehen. Das Institut werde womöglich doppelt so groß sein wie Russlands bisher größtes Geldhaus Sberbank mit rund 20.000 Filialen, berichtete die Tageszeitung "Kommersant".

Studie: In „Holzklassen“ lernt es sich gesünder

Mit dem Begriff "Holzklasse" verbinden ältere Semester eher die früher dritte Klasse der Bahn, die ihren Passagieren nur harte Sitzgelegenheiten geboten hat. Eine aktuelle Studie von Joanneum Research im Auftrag von Holzcluster und Land Steiermark wendet dieses Prädikat ins Positive: Schüler, die in einer Massivholz-Klasse unterrichtet werden, lebten nachweislich gesünder als ihre Kolleginnen und Kollegen in Standard-Klassen.

Zusätzliche Absicherung für Exporteure

Das Finanzministerium wird privaten Exportkreditversicherungen und der heimischen Exportwirtschaft neue Absicherungsinstrumente anbieten. Damit soll es den österreichischen Exporteuren erleichtert werden, notwendige Kreditversicherungen auch für Lieferungen mit kurzen Zahlungsfristen in EU- und OECD-Länder zu erhalten. Experten gehen dabei von einem Volumen von bis zu 5 Mrd. Euro aus, teilte das Finanzministerium mit.

Europas Leitbörsen am großen Verfallstermin einheitlich im Plus

Die Leitbörsen in Europa haben am Freitag im frühen Handel einheitlich mit Gewinnen tendiert. Um 11.15 Uhr notierte der DAX in Frankfurt mit 5.893,66 Punkten, das entspricht einem Plus von 49,22 Einheiten oder 0,84 Prozent. In London stieg der FT-SE-100 28,7 Einheiten oder 0,55 Prozent auf 5.246,27 Zähler.

Fusionen und Übernahmen 2009 auf Fünfjahrestief

Die Finanz- und Wirtschaftskrise hat den Übernahme-Eifer der Unternehmen im zu Ende gehenden Jahr stark gebremst. Das Volumen der Fusionen und Übernahmen ging 2009 weltweit auf den tiefsten Stand seit fünf Jahren zurück, wie aus Daten von Thomson Reuters hervorgeht. Der Finanzdatenanbieter errechnete einen Wert von 1,97 Billionen Dollar (1,37 Bio. Euro) - im Vergleich zum Boomjahr 2007 ist das ein Rückgang um mehr als die Hälfte, aber auch ein Drittel weniger als 2008, als die Finanzkrise bereits heraufzog.

Heinzls neue ORF-Formate starten am 11. Jänner

Ab 11. Jänner wird es für den wohl meist diskutierten Personalwechsel zum ORF ernst: Dominic Heinzl füllt den ORF 1 Vorabend siebenmal pro Woche gleich mit zwei neuen Sendungen, um 19.22 Uhr geht das Magazin "Chili backstage" on Air und um 19.35 Uhr startet "Chili - Society mit Dominic Heinzl". Die Sendungen tragen den Namen von Heinzls eigener Produktionsfirma, von der die Formate geliefert werden. Die Sendungsverantwortung übernimmt Ines Schwandner, wie der ORF in einer Aussendung bekanntgab.

Föhrenbergkreis uneins über Hypo-Verstaatlichung

Die beiden Finanzexperten Günther Robol und Helmut Karner, die in Namen des so genannten "Föhrenberg-Kreises" heftige Kritik an der Verstaatlichung der Hypo Group Alpe Adria geübt haben, sind nun ihrerseits mit Angriffen aus den eigenen Reihen konfrontiert. Robol und Karner hatten in einer Aussendung die Übernahme der Hypo durch den Staat als schweren Fehler bezeichnet. Andere Mitglieder dieses Think Tanks, darunter Erhard Fürst, der ehemalige Chefökonom der Industriellenvereinigung, sind jedoch davon überzeugt, "dass hier das einzig richtige gemacht wurde".

Erste Rekurse in UBS-Affäre

Fünf erste Rekurse amerikanischer UBS-Kunden gegen die Herausgabe ihrer Kontodaten an die US-Behörden sind in den vergangenen Tagen beim Bundesverwaltungsgericht in Bern eingegangen. In den nächsten Wochen dürfte eine ganze Lawine von Rekursen folgen. Sobald die amerikanischen Steuerzahler Bescheid über das Amtshilfeverfahren bekommen haben, können diese innert dreißig Tagen Rechtsmittel dagegen ergreifen.

Finanzierung bei Conti steht offenbar

Der finanziell angeschlagene Autozulieferer Continental hat sich nach langen Verhandlungen mit seinen Banken im Grundsatz auf ein Finanzierungs-Paket geeinigt. Das verlautete aus Konzernkreisen: "Die Finanzierung für die Conti steht." Dazu gehöre unter anderem eine Kapitalerhöhung im Volumen von rund einer Mrd. Euro. Am Freitag sollten noch Abschlussgespräche mit den Banken geführt werden.