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Wiener Rentenmarkt am Nachmittag mit behaupteten Notierungen

Der Wiener Rentenmarkt hat sich heute, Freitag, am Nachmittag mit behaupteten Notierungen gezeigt. Die Europäische Zentralbank (EZB) erwartet trotz zunehmender Stabilisierungstendenzen im Finanzsystem weitere Milliardenabschreibungen der Banken in den kommenden Monaten.

BAWAG-Konto für sozial Schwache stark nachgefragt

Seit April 2009 wurden mehr als 3.200 BAWAG "Neue Chance" Haben-Konten für Personen mit schlechter Bonität eröffnet, teilte das Unternehmen in einer Aussendung mit. Laut Schuldnerberatung gibt es in Österreich rund 50.000 Menschen, die wegen mangelnder Kreditwürdigkeit von Banken nicht als Kunden akzeptiert werden. Ohne eigenes Konto sei man von der Teilnahme am gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen, so die Meinung von Schuldenexperten.

Lehrer sollen künftig „Turnus“ machen

Lehrer und Kindergarten-Pädagogen sollen künftig einen "Turnus" machen, sich also nach Abschluss ihrer Erstausbildung in einer rund zweijährigen "Induktionsphase" in ihrem Beruf bewähren müssen. Das ist einer der Kernpunkte des Expertenberichts zur "LehrerInnenbildung Neu", der Unterrichtsministerin Claudia Schmied (S) und Wissenschaftsminister Johannes Hahn (V) übergeben wurde. Voraussetzung für den Berufseinstieg soll demnach für Lehrer an allen Schulen zunächst der Bachelor-Abschluss sein, bestimmte Funktionen und Aufgaben verlangen allerdings einen Master-Titel.

Resolution der Linzer Uni fordert „Genügend Mittel“

In einer Resolution der wissenschaftlichen Mitarbeiter der Linzer Kepler Universität werden "genügend Mittel und nicht Almosen" gefordert. Die Studentenproteste würden sich nicht nur gegen die Verknappung der Mittel richten, sondern auch gegen die Folgen eines Universitätsgesetzes, das zu einem Verlust von Mitbestimmung und Mitgestaltung geführt habe, hieß es in einer Presseaussendung veröffentlichten Papier.

Weitere Anträge für Uni-Zugangsbeschränkung gestellt

Dem Wissenschaftsministerium liegen nun weitere Anträge auf Einführung eines Auswahlverfahrens aufgrund des "Notfallparagrafen" 124 b des Universitätsgesetzes (UG) vor. Die Universitäten Wien, Salzburg und Klagenfurt haben für das Studium "Publizistik und Kommunikationswissenschaft" einen Antrag auf Zugangsbeschränkung gestellt, die Technische Universität (TU) Wien und die Universität Innsbruck für das Architektur-Studium, hieß es aus dem Wissenschaftsministerium. Bereits Ende November hatte die Wirtschaftsuniversität (WU) Wien als erste Uni einen entsprechenden Antrag gestellt.

Iranische Truppen drangen angeblich in Irak ein

Iranische Streitkräfte haben nach US-Angaben einen Bohrturm auf einem irakischen Ölfeld im Grenzgebiet beider Länder besetzt. Der Vorfall habe sich in einem von beiden Staaten beanspruchten Grenzabschnitt im Süden des Irak ereignet, sagte ein Sprecher der US-Armee im US-Stützpunkt Adder bei Nassiriya. Die Hoffnung sei nun, dass sich die iranischen Soldaten kampflos zurückzögen.

Deutschland dementiert Banken-Sonderabgabe

Das deutsche Finanzministerium hat einen "Spiegel"-Bericht zurückgewiesen, wonach es einen Sonderfonds zur Beteiligung der Banken an den Folgekosten der Finanzkrise erwägt. "Das ist absoluter Unsinn", sagte Finanzstaatssekretär Steffen Kampeter. Bundeskanzlerin Angela Merkel trete für eine internationale Lösung ein: "Alles andere hat nicht die Unterstützung der Bundesregierung", fügte er hinzu.

HSH Nordbank leistet keine Ausschüttungen

Die deutsche HSH Nordbank wird auf Druck der EU-Kommission auch in diesem Jahr keine Ausschüttungen an ihre Kapitalgeber leisten. Das teilte das Institut in Hamburg mit. Die EU hält bei der HSH Nordbank ebenso wie bei anderen Landesbanken eine Ausschüttung für rechtswidrig, wenn die Banken gleichzeitig Verluste machen.

EZB warnt vor weiteren Milliardenabschschreibungen bei Banken

Die Europäische Zentralbank (EZB) erwartet trotz zunehmender Stabilisierungstendenzen im Finanzsystem weitere Milliardenabschreibungen der Banken in den kommenden Monaten. Wie die Notenbank in ihrem in Frankfurt veröffentlichten Finanzstabilitätsbericht mitteilte, geht sie davon aus, dass die Kreditinstitute in der Eurozone bis Ende kommenden Jahres noch 187 Mrd. Euro abschreiben müssen.

Russland genehmigt Ostsee-Pipeline

Der Baustart für die Erdgas-Ostseepipeline im Frühjahr 2010 wird immer wahrscheinlicher. Nach Schweden, Finnland und Dänemark erteilten am Freitag die russischen Behörden die Genehmigung für ihren Abschnitt der 1223 Kilometer langen Trasse. Die Genehmigung sei Ergebnis umfassender Umweltverträglichkeitsprüfungen durch die russischen Behörden, sagte Nord Stream-Geschäftsführer Matthias Warnig.