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Anschlag in burmesischer Karen-Region

In Burma sind nach offiziellen Angaben bei einem Bombenanschlag acht Menschen getötet und 13 weitere verletzt worden. Die Staatszeitung "The New Light of Myanmar" machte am Freitag Angehörige des Karen-Volkes für die Tat verantwortlich. Die Täter gehörten demnach zur separatischen "Karen National Union" (KNU), die seit Jahrzehnten gegen die burmesische Zentralregierung kämpft.

Historische Aufschrift im KZ Auschwitz gestohlen

Vom Eingangstor zum Stammlager des ehemaligen deutschen Konzentrationslagers Auschwitz ist am Freitagmorgen der metallene Schriftzug "Arbeit macht frei" gestohlen worden. Von den Tätern fehle laut einem Sprecher jede Spur. Im KZ und in den Medien herrschte Entrüstung über die Tat. Inzwischen wurde eine Kopie der Originaltafel angebracht.

Finanzierung bei Conti steht offenbar

Der finanziell angeschlagene Autozulieferer Continental hat sich nach langen Verhandlungen mit seinen Banken im Grundsatz auf ein Finanzierungs-Paket geeinigt. Das verlautete aus Konzernkreisen: "Die Finanzierung für die Conti steht." Dazu gehöre unter anderem eine Kapitalerhöhung im Volumen von rund einer Mrd. Euro. Am Freitag sollten noch Abschlussgespräche mit den Banken geführt werden.

OMV könnte Petrom-Beteiligung erhöhen

Die OMV würde sich an einer Kapitalerhöhung ihrer Rumänien Tochter Petrom beteiligen, "mit 51 Prozent oder mehr", sagte OMV-Generaldirektor Wolfang Ruttenstorfer im Klub der Wirtschaftspublizisten in Wien. Petrom-Chefin Mariana Gheorghe wirbt derzeit beim anderen Kernaktionär, der rumänischen Regierung, um deren Zustimmung zu einer Kapitalerhöhung. "Wir sind dafür", sagte Ruttenstorfer.

VKI gewann Musterprozess gegen AvW Invest

Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hat einen Musterprozess gegen die AvW Invest AG am Landesgericht Klagenfurt in erster Instanz gewonnen. Der VKI hatte im Namen zweier Anleger wegen zugesagter Kapitalgarantie auf Schadenersatz für falsche Anlageberatung und auf Anfechtung des Vertragsabschlusses wegen Arglist geklagt.

Wolford im ersten Halbjahr mit weniger Umsatz und Betriebsgewinn

Der börsenotierte Vorarlberger Textilkonzern Wolford hat operativ deutlich schlechter abgeschnitten als in der Vorjahresperiode. Während die Umsatzerlöse nur um 11 Prozent auf 68,5 (Vorjahr: 76,7) Mio. Euro zurückgingen, fiel das Betriebsergebnis (EBIT) um 44 Prozent auf 2,06 (3,67) Mio. Euro.

Börse Tokio schließt knapp behauptet

Der Tokioter Aktienmarkt hat am Freitag den Handel mit knapp behaupteten Notierungen beendet. Der Nikkei-225 Index fiel 21,75 Punkte oder 0,21 Prozent auf 10.142,05 Zähler.

UniCredit erhöht Flughafen Wien-Kursziel von 34 auf 35 Euro

Die Analysten der UniCredit haben ihr Kursziel für die Aktien des Flughafen Wien nach Vorlage besser als erwarteter Ergebnisse für das dritte Quartal 2009 von bisher 34 auf 35 Euro nach oben gesetzt. Die Anlageempfehlung "hold" wurde hingegen unverändert beibehalten.

ORF-Redakteure: „Schwarzer Tag für Unabhängigkeit“

Die Wahl von Richard Grasl zum Kaufmännischen Direktor des ORF sorgt für Nachwehen im ORF. Grasl wurde vom ORF-Stiftungsrat bestellt. Die neu gewählten Redakteurssprecher der Fernsehinformation sprechen nun in einem Protestbrief von einem "schwarzen Tag für die Unabhängigkeit des ORF". Sie kritisieren, dass es bei der Bestellung nicht um formale Qualifikationen ging, sondern dass Grasl quasi in alter Proporztradition von der ÖVP "als politisches Gegengewicht zum SPÖ-nahen Generaldirektor" eingesetzt wurde.