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Beiträge veröffentlicht in “Kulturpolitik”

Nachrichten/News und Informationen zur österreichischen und internationalen Kulturpolitik.

Louvre auch 2009 meistbesuchtes Museum

Der Pariser Louvre war auch 2009 das meistbesuchte Museum der Welt. Insgesamt wurden 8,5 Millionen Besucher verzeichnet. Damit wurden im vierten Jahr in Folge mehr als acht Millionen Eintritte verzeichnet. Täglich besuchten mehr als 27.000 Menschen die Sammlungen und Sonderausstellungen des Hauses. Meistbesuchte Ausstellung war "Tizian, Tintoretto, Veronese" mit 400.000 Besuchern.

Start für die Kulturhauptstadt Ruhrgebiet

Essen ist zusammen mit dem ganzen Ruhrgebiet für ein Jahr Kulturhauptstadt Europas. Bei einem Festakt in der verschneiten Essener Zeche Zollverein gab Deutschlands Bundespräsident Horst Köhler am Samstag den Startschuss für den einjährigen Kulturmarathon im Revier. Gleichzeitig tragen Pécs (Ungarn) und Istanbul den Titel.

Pecs neue Kulturhauptstadt Europas

Mit einer Linzertorte in der Form Ungarns ist die Staffel der Kulturhauptstädte Europas am Donnerstag von Linz an die südungarische Stadt Pecs überreicht worden. "Weitergegeben werden vor allem viele Erfahrungen und Ratschläge", betonte der Bürgermeister von Pecs, Zsolt Pava. Am 10. Jänner nimmt das Kulturprogramm in Pecs mit einem Straßenfest seinen Auftakt, an die 130 Veranstaltungen folgen.

Museen: Seniorenbund fordert auch Gratis-Eintritt

Ab Freitag gilt in allen Bundesmuseen (sowie den Landesmuseen in Wien) der Gratis-Eintritt für Kinder und Jugendliche bis 19 Jahre. Der Österreichische Seniorenbund fühlt sich nun jedoch benachteiligt: Man freue sich zwar über die neue Regelung, diese müsse aber auch für Senioren gelten, erklärte Bundesobmann-Stellvertreter Josef Saller am Mittwoch.

Linz09 hinterlässt sichtbare Erinnerungen

Den Titel "Europäische Kulturhauptstadt" muss Linz in wenigen Tagen an Essen, Pecs und Istanbul abgeben. Zurück bleiben zufriedene Touristiker und sichtbare Erinnerungen im Stadtbild. Einige markante Zeugnisse mussten bereits wieder weichen, etwa das gelbe Haus "Bellevue" oberhalb der Mühlkreisautobahn (A7), das sich mit seinem breiten Veranstaltungsspektrum als Überraschungserfolg entpuppte.

Künftiger Opern-Chef kritisiert Subvention

Im September 2010 wird Dominique Meyer die Direktion an der Wiener Staatsoper antreteten. Seit drei Jahren plant der Franzose für seine neue Wirkungsstätte und er hat auch schon einen detaillierten Einblick in die Finanzen des Hauses. Meyer kritisiert die Subvention für die Staatsoper, 51,5 Millionen Euro sind ihm zu wenig. Das Budget ist für ihn "nicht in Ordnung".