Über 100 Tote nach Feuerkatastrophe auf Maui

Zahl der Todesopfer könnte sich laut Gouverneur noch verdoppeln – Die Sucharbeiten gehen weiter

Die Zahl der Toten nach den verheerenden Wald- und Buschbränden im US-Bundesstaat Hawaii ist auf 101 gestiegen. Das gab der Gouverneur von Hawaii, Josh Green, am Dienstagnachmittag (Ortszeit) im US-Fernsehsender CNN bekannt. In den ausgebrannten Bezirken der Insel Maui stoßen die Suchteams knapp eine Woche nach Ausbruch der verheerenden Wald- und Buschbrände im US-Bundesstaat Hawaii weiterhin auf Leichen.

Angesichts der vielen Vermissten-Meldungen könnte sich die Opferzahl möglicherweise noch verdoppeln, sagte Green. Nach ersten Schätzungen von Experten könnte sich der wirtschaftliche Schaden durch die verheerenden Feuer auf 3 bis 7,5 Milliarden Dollar belaufen. Die Kleinstadt Lahaina, die vor dem Unglück 13.000 Einwohner zählte, hat es besonders hart getroffen. Viele Straßenzüge dort sehen aus wie in einem Kriegsgebiet. Der Ortskern wurde völlig zerstört. Mehr als 2.000 Gebäude brannten teilweise oder ganz ab.

Die Waldbrände waren am Dienstag letzter Woche an mehreren Orten auf Maui und der Nachbarinsel Hawaii ausgebrochen, die den gleichen Namen wie der Bundesstaat trägt. Heftige Winden fachten die Flammen an, sodass sie sich schnell ausbreiteten. Das besonders desaströse Feuer in Lahaina war nach Angaben der Behörden am Montag zu 85 Prozent eingedämmt.

Hinterlasse eine Antwort

Deine Email-Adresse wird nicht veröffentlicht.