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„Thiem’s 7“: Novak erlitt gegen Bautista Agut 0:6,1:6-Abfuhr

Der Weltranglistendritte Dominic Thiem ist der einzige Österreicher im Halbfinale des Kitzbüheler Tennis-Einladungsturniers „Thiem’s 7“. Während der 26-Jährige nach davor zwei Siegen im weiteren Tagesverlauf gegen den Deutschen Jan-Lennard Struff sein letztes Gruppe-A-Match zu spielen hatte, unterlag Dennis Novak in Pool B zum Auftakt des Donnerstag-Programms Roberto Bautista Agut glatt 0:6,1:6.

Es war ein „Endspiel“ um ein Halbfinal-Ticket. Novak hatte sich diese Chance am Mittwoch mit einem 6:1,6:4 gegen den Russen Karen Chatschanow erarbeitet. Und während der 26-Jährige auch am Dienstag bei der Niederlage gegen den Italiener Matteo Berrettini ganz ansehnlich gespielt hatte, lief gegen Bautista gar nichts zusammen. Der Weltranglistenzwölfte packte sein solides Spiel aus, ließ kaum etwas zu. Der Lokalmatador hingegen konnte sich nach schwachem Beginn hingegen nicht mehr erfangen.

„Es waren am Anfang einfach zu viele Fehler von mir, und dann ist er immer besser reingekommen“, analysierte Novak auf ServusTV. „Ich wollte aggressiv spielen, aber bei mir hat nicht viel zusammengepasst. Er war in allen Belangen besser.“ In der Satzpause war Österreichs Nummer zwei nicht bereit, ein mögliches Coaching von Julian Knowle zu konsumieren. „Dennis hat es nicht geschafft, Bautistas Rhythmus zu brechen. Es ist zu wenig Variation passiert“, wusste der Vorarlberger.

Novak erkannte nach dem Ausscheiden aber, dass ihm viele Matches auf diesem Niveau (es ging für ihn ausschließlich gegen Top-15-Spieler, Anm.) sehr viel bringen. Knowle möchte mit seinem Schützling daran arbeiten, den Aufschlag konstanter gut zu bringen und mehr Druck in den Grundschlägen zu haben. „Da muss Dennis schauen, dass er noch mehr Waffen entwickelt.“ Nach ein paar Tagen Pause hänge der weitere Fahrplan Novaks davon ab, ob die US Open ab Ende August stattfinden oder nicht.