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Bundesligisten beim Trainings-Neustart nahezu vollständig

Als erster Bundesliga-Club hat Tabellenführer LASK am Montag das nun erlaubte Training in Kleingruppen aufgenommen. Die restlichen Oberhaus-Vertreter werden im Laufe der nächsten Tage nachziehen, doch nicht immer werden die Teams vollständig sein: Einige Legionäre weilten zuletzt noch in ihrer Heimat und müssen sich erst notwendige Einreisepapiere oder Corona-Atteste besorgen.

Die allermeisten Spieler sind auch nach Ausbruch der Pandemie in Österreich geblieben. Am kniffligsten scheint die Situation aktuell bei Sturm Graz. Mit Juan Dominguez (Spanien) und Kiril Despodow (Bulgarien) hielten sich zuletzt zwei Akteure in einer vom Virus stark betroffenen Region (Galicien) beziehungsweise einer für den Verkehr abgeriegelten Gegend (Sofia) auf. Der Club prüft derzeit noch verschiedene Rückkehr-Optionen für die Spieler, die auf dem Landweg mehrere Grenzen passieren müssten.

Salzburg wird am Dienstagvormittag fast vollständig das Training aufnehmen. Mit Ausnahme von Mohamed Camara, der bereits vor der Zuspitzung der Situation aus privaten Gründen in seine Heimat Mali gereist war und nun dort aufgrund von Reisebeschränkungen festsitzt, blieben alle Spieler in Österreich. In vier Kleingruppen zu je sechs Spielern (inklusive jeweils einem Goalie) soll auf unterschiedlichen Plätzen im Trainingszentrum Taxham die erste Einheit seit dem Corona-Stopp über die Bühne gehen. Jeweils zwei Gruppen – eine zieht sich in Taxham, eine in der Red Bull Arena um – sollen dabei zeitgleich üben.

Mit allen fitten Kaderspielern starten werden der WAC, Mattersburg, Rapid und Lokalrivale Austria. „Bei uns waren alle Spieler immer in Österreich, auch die Legionäre. Das war von uns so gewollt und dahingehend wurde für die Spieler auch alles so geregelt“, teilte die Austria auf APA-Anfrage mit.

Hartbergs slowenischer Offensivmann Rajko Rep und der ungarische Tormanntrainer Zoltan Varga befinden sich laut Club-Angaben in der Heimat und sollen ein Einreisedokument bekommen. Bei Altach müssen Trainer Alex Pastoor, Sportdirektor Christian Möckel und die Legionäre Sidney Sam, Berkey Dabanli und Julio Villalba bei der Einreise entweder ein nicht älter als vier Tage altes Attest über einen negativen Covid-19-Test vorweisen. Oder unmittelbar nach der Anreise einen Schnelltest durchführen.

So will es auch die Admira handhaben. Cheftrainer Zvonimir Soldo und sein Assistent Fabijan Komljenovic kommen aus Kroatien, die Spieler Jonathan Scherzer, Fabian Menig, Kolja Pusch, Sinan Bakis und Bjarne Thoelke aus Deutschland sowie Morten Hjulmand aus Dänemark mit einer Bestätigung der WKO als Schlüsselarbeitskraft retour. „Alle aufgeführten Personen unterziehen sich unmittelbar nach Rückkehr einem Schnelltest. Die Vorkehrungen dafür wurden bereits letzte (!) Woche in direkter Abstimmung mit der medizinischen Abteilung getroffen“, hieß es vom Club. Ehe in Kleingruppen trainiert wird, soll das gesamte Personal getestet sein.

Mit Nico Gorzel und Co-Trainer Marc Schweinhaupt müssen auch bei SKN St. Pölten zwei deutsche Staatsbürger zunächst wieder die Grenze passieren. Bei der WSG Tirol wird Kelvin Yeboah zunächst die einzig fehlende Personalie sein.