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Österreicher bei Wien-Major alle ausgeschieden

Beim Beach-Volleyball-Major in Wien sind am Freitag die letzten österreichischen Teams ausgeschieden. Am weitesten kam das Duo Katharina Schützenhöfer/Lena Plesiutschnig, das im Achtelfinale an den kanadischen Weltmeisterinnen Pavan/Humana-Paredes scheiterte (0:2). Als letzte ÖVV-Paarung schieden Martin Ermacora/Moritz Pristauz in der ersten K.o.-Runde gegen Younousse/Tijan aus Katar aus (0:2).

Die Steirerinnen Katharina Schützenhöfer/Lena Plesiutschnig unterlagen Sarah Pavan/Melissa Humana-Paredes am Freitag 0:2 (-14,-16). Der somit erreichte neunte Platz ist für das österreichische Top-Damenteam aber ein schöner Erfolg. Kurz nach dem ziemlich einseitigen Match überwog aber noch die Enttäuschung.

Zufriedenheit über das erstmalige Erreichen des Achtelfinales in Wien werde sich erst später einstellen, betonte das Duo unisono. „Jetzt gerade sind wir extrem enttäuscht. In ein, zwei Stunden werde wir aber realisieren, dass wir hier gute Leistungen gezeigt haben und gute Teams geschlagen haben. Wir können wirklich zufrieden sei. Ein Top-Ten-Ergebnis auf dem höchsten Level ist für uns ein Riesenerfolg, und das auch noch vor Heimpublikum, das ist super“, meinte Plesiutschnig nach der Partie gegen die Kanadierinnen mit der am Netz zumeist unüberwindbaren 1,96-m-Riesin Pavan.

Schützenhöfer/Plesiutschnig reisen indes bereits am Sonntag nach Moskau. Dort bestreiten sie am Montag das Eröffnungsmatch der Europameisterschaften gegen die Russinnen Botscharowa/Woronina.

Martin Ermacora/Moritz Pristauz schieden als letztes österreichisches Team beim Major aus. Das Wildcard-Team musste sich in der ersten K.o.-Runde den Vorjahresdritten Cherif Younousse/Ahmed Tijan aus Katar klar 0:2 (-13,-16) geschlagen geben und belegte den geteilten 17. Bilanz.

Damit fällt die Turnierbilanz aus rot-weiß-roter Sicht ernüchternd aus. Bei den Herren scheiterten das ÖVV-Topduo Clemens Doppler/Alexander Horst und Robin Seidl/Philipp Waller hingegen bereits vorzeitig als Gruppenletzte. In den vergangenen beiden Jahren hatten Doppler/Horst mit WM-Silber und dem Viertelfinaleinzug noch für Glanzlichter gesorgt.