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Zehn Mönche bei Brand im Allgäu verletzt

Zehn Mönche und ein Feuerwehrmann sind bei einem Brand im Franziskanerkloster Füssen im Allgäu verletzt worden. Einer von ihnen wurde in eine Spezialklinik geflogen, wie die Polizei mitteilte. Die Mönche seien zwischen 42 und 100 Jahre alt. Das Feuer war am Sonntag in der Früh aus bisher ungeklärter Ursache ausgebrochen.

Ein historisches Gebäude steht nach Polizeiangaben in Flammen, die Einsatzkräfte konnten jedoch verhindern, dass sich das Feuer weiter ausbreitete. Die Löscharbeiten dauerten noch an. Zur Schadenshöhe konnte die Polizei noch keine Angaben machen.

Das Kloster wurde nach Angaben des Ordens 1628 auf Wunsch Füssener Bürger errichtet. 1836 wurde der Konvent in die bayerische Franziskanerprovinz aufgenommen. 1979 übernahm die Diözese Augsburg das Eigentumsrecht und renovierte Kloster und Kirche. Heute ist der Konvent den Angaben zufolge wegen seiner baulichen Beschaffenheit ein bevorzugter Lebensort für ältere Mitbrüder, die dort ihren Lebensabend verbringen.

(APA/dpa)