Ingenieurbranche: Fachkräftemangel bestimmte erstes Halbjahr

Bereits Ende des letzten Jahres wurde deutlich, dass der Fachkräftemangel die Ingenieurbranche in besonderem Maße trifft. Der Branchenverband VDI sprach von einer Ingenieurlücke und rund 80.000 offenen Stellen. Im April erreichte die Zahl der offenen Stellen den höchsten Wert seit 2000. Bleibt die wirtschaftliche Entwicklung Deutschlands stabil, dürfte diese Lücke eine ernstzunehmende Gefahr für die Branche darstellen. Besonders in der Automobilbranche, in den Bereichen Maschinenbau und Elektrotechnik ist die Lage mittlerweile angespannt.

Profiteure der aktuellen Entwicklung sind die Freelancer, deren Einsatz in der Branche immer relevanter und somit auch alltäglicher wird. Sie ermöglichen es den Unternehmen, die Ingenieurlücke flexibel zu füllen und so das Wachstum voranzutreiben. Ein zusätzliches Plus für die Unternehmen ist das Know-how und die vielfältigen Erfahrungen, die Freelancer mitbringen.

Während ein Großteil der deutschen Unternehmen den Fachkräftemangel mittlerweile spürt, ist es der Mittelstand, der die größten Schwierigkeiten hat, qualifizierte Fach- und Führungskräfte zu rekrutieren. „Große Unternehmen verfügen oft über einen gewissen Bekanntheitsgrad, der sie attraktiv macht – ein nachhaltiges, zielgerichtetes Employer Branding, das Bekanntheit und Attraktivität steigert, ist daher auch für den Mittelstand unabdingbar“, so Dr. Christiane Strasse, Geschäftsführerin der projektwerk GmbH.

(PR-Inside.com)

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