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Trendige Frisuren für Senioren

Heutige Senioren müssen aber nicht auf modische Frisuren verzichten. Ihr Silberhaar braucht allerdings eine andere Pflege. „Die Dauerwellenomis sind jetzt die Uromas. Krause Frisuren sind an taffen, aktiven Seniorinnen kaum noch zu sehen“, erklärt die Expertin Barbara Psoch. „Glattes, etwas länger gehaltenes Deckhaar macht einfach jünger.“

Moderne Frisuren sind dabei durchaus auch etwas für Senioren, findet die Friseurmeisterin Erika Wahlbrink. „Eine gute Frisur ist, wenn sich der Träger wohlfühlt. Jeder kann eine supertrendige oder eine klassische Frisurenform wählen. Das Alter spielt keine Rolle.“ Je älter, je weniger Avantgarde sollte die Frisur aber sein, rät sie. Weiche Schnittlinien, die der Gesichtsform schmeicheln, wirkten positiv. Dabei dürfe das Haar von Frauen ruhig länger bleiben und müsse nicht oma-typisch kurz sein. „Erst wenn die körperliche Kraft, die Haare selber zu pflegen und zu frisieren, nachlässt, empfiehlt sich eine pflegeleichte Fönkurzhaarfrisur“, sagt Wahlbrink.

Und auch beim Tönen und Färben gibt es Tipps für das silberne und graue Haar. „Der größte Fehler, den ältere Damen machen können, ist ein zu dunkel gewählter Farbton. Er betont unnötig die Faltenlinien“, erläutert Haarexpertin Psoch. Sie rät: Hat das Haar bereits einen hohen Weißanteil, setze ein zarter, matter Blondton schöne Akzente.

Es gibt auch Tricks, um den nachwachsenden Ansatz nicht ganz so deutlich wirken zu lassen: „Ein weiß nachwachsender Ansatz wirkt bei dunklem Mittel- und Spitzenhaar manchmal unästhetisch. Eine glücklichere Lösung sind aufhellende Strähnchen“, rät die Friseurmeisterin. Doch die grauen Haare seien kein Schönheitsmakel, der unbedingt überdeckt werden müsse, findet Erika Wahlbrink: „Es ist nicht gesundheitsschädlich, die Haare bis ins hohe Alter zu färben. Aber wer seine grauen Haare liebt, sollte sie mit Würde tragen.“

(APA/dpa)