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Videofunk taugt nicht immer fürs Heimkino

Um bewegte Bilder ohne Strippenziehen vom Rechner zum Fernseher oder Beamer zu senden, lässt sich eine Funkstrecke nutzen. So nennt sich ein Set aus Sender und Empfänger. Doch nicht alle digitalen Videofunkstrecken sind gleich leistungsfähig, wie ein Test der Zeitschrift „c’t“ (Ausgabe 17/12) ergeben hat.

Derzeit scheine WirelessHD das einzige Verfahren zu sein, das auch Heimkinoansprüchen genüge, dicht gefolgt vom Standard WHDI. Zwar beherrschen viele Fernseher, Receiver oder Mediaplayer das Streamen von Inhalten nach dem Standard UPnP AV (DLNA). Doch dieser eignet sich den Angaben zufolge nur zum Abspielen von Videokonserven und nicht zur Wiedergabe von Live-Bildern wie Fernsehen oder Filmen aus Online-Videotheken. Außerdem unterstützt DLNA nicht alle Formate.

Ein WirelessHD-fähiges Sender-Empfänger-Set kostet rund 200 Euro. Während der Sender meist per USB an den Rechner angeschlossen wird, gibt der Empfänger das Bildsignal in der Regel über ein HDMI-Kabel an Fernseher oder Beamer weiter.

Allerdings könnte sich die Video-Kompatibilität von WLAN bald verbessern: Das Wi-Fi-Herstellerkonsortium hat für Ende August Geräte mit einer eigenen, Miracast genannten Spezifikation für kabellose Videoübertragungen per WLAN angekündigt.

(APA/dpa)