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Massiv gestiegenes Interesse an PV in Vorarlberg

In Vorarlberg stößt die Förderaktion für Photovoltaikanlagen für private Haushalte auf massives Interesse. Die Subvention mit Geldern aus dem Klimafonds ist bereits einen Tag nach Start ausgebucht, bestätigte die Energieabteilung im Amt der Vorarlberger Landesregierung einen Bericht von ORF Radio Vorarlberg.

Bis Dienstagmittag gingen fast 700 Anträge ein, mit den dem Ländle zustehenden Fördervolumen könnten jedoch je nach Anlagengröße lediglich zwischen 300 und 400 Anlagen unterstützt werden, hieß es. Die vom Bund vorgesehenen 35 Mio. Euro sind bundesländerweise kontingentiert, davon entfallen rund 1,5 Mio. Euro auf Vorarlberg. Für Aufdach-Anlagen werden 1.100 Euro pro Kilowatt (kW Peak) gewährt, für gebäudeintegrierte Anlagen 1.450 Euro pro kW Peak. Zusätzlich leistet das Land Vorarlberg einen Beitrag von 500 Euro pro kW Peak. Gefördert wird bis zu einer Anlagengröße von fünf kW Peak.

Der zuständige Vorarlberger Landesrat Erich Schwärzler (V) erklärte, man müsse nun abwarten, wie viele Förderanträge es in den anderen Bundesländern gebe und gegebenenfalls Gespräche führen. Eine Prüfung der Aufstockung des Fördervolumens würde er jedenfalls begrüßen, so Schwärzler. „Es ist erfreulich, dass der Bund die Aktion heuer wieder ausgeschrieben hat und dass erneuerbare Energien soviel Zustimmung erfahren“, betonte er.

Schon im vergangenen Jahr 2010 war die Förderaktion in Vorarlberg stark nachgefragt gewesen. Das damalige Fördervolumen war aufgebraucht worden, abweisen müssen habe man aber kaum jemanden, so Sachbearbeiter Christian Vögel von der Energieabteilung. Er vermute, dass die Bevölkerung nach der Atomkatastrophe in Japan hinsichtlich des Energiethemas besonders sensibilisiert sei.

(APA)