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Verhaftung nach Mord in Wiener Botschafter-Villa

Zum Motiv schweigt die Polizei noch: Aufgrund der noch laufenden Ermittlungen und offener Abklärungen mit der Botschaft sollen Details erst am Donnerstag veröffentlicht werden.

Angesiedelt ist das Motiv jedenfalls im privaten Bereich, möglich scheint ein Mord aus Eifersucht: „Es ist eine private Bekanntschaft, die sie schon länger gehabt hat“, so Polizeisprecherin Iris Seper über den mutmaßlichen Täter. Sexanzeigen habe es „definitiv nicht“ gegeben, genauso wenig sei der Verdächtige ein Freier der verheirateten 30-Jährigen gewesen, wies die Sprecherin Medienberichte zurück. Ein politisches Motiv habe jedenfalls keine Rolle gespielt.

„Die Mordwaffe – ein Messer – hat man aufgrund seiner Einvernahme gefunden“, meinte Seper über das Ergebnis der Befragung des Verdächtigen. Weitere Details dazu sowie zur Identität des Mannes, blieben vorerst ebenfalls unter Verschluss.

Nach wie vor unklar ist der genaue Todeszeitpunkt und die Todesursache. Die Obduktion ist laut Seper noch nicht abgeschlossen. Ob die 30-Jährige – wie kolportiert – nicht nur mit einem Messer angegriffen, sondern auch mit einem Stromkabel erdrosselt wurde, könne man daher nicht bestätigen.

Über mögliche Kampfspuren oder ob Wertgegenstände aus der Villa fehlen, wollte die Polizei am Mittwoch nichts sagen. Fest steht, dass die Ermordete den Angreifer in das Haus gelassen haben dürfte. Laut den Ermittlern wies nichts auf einen Einbruch hin.

(APA)