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„Größe“ im Suchtgiftmilieu in Innsbruck verhaftet

Der Südtiroler wurde bereits im September im Tiroler Unterland festgenommen. Für den Schweizer klickten dann Ende November die Handschellen.

Der geständige 27-Jährige soll seit 2007 bis zu seiner Festnahme zwei in Innsbruck wohnhafte und zwischenzeitlich zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilte Österreicher – ein gebürtiger Chinese und ein gebürtiger Iraner – fast wöchentlich mit großen Mengen Marihuana von „sehr guter Qualität“ beliefert zu haben. Außerdem hatte er mit einem der Nordtiroler zusätzlich in Innsbruck eine profimäßige Indooranlage betrieben und im Jahr 2009 bereits zweimal Marihuana von jeweils einem Kilogramm geerntet zu haben.

Der Schweizer soll in seiner Heimat den Marihuanahandel in mehreren Großstädten beherrschen und mehrere Gewächshäuser zur Aufzucht von Cannabis betreiben. Bei den gerichtlich angeordneten Hausdurchsuchungen wurden 2,6 Kilogramm Marihuana und bei der Festnahme des Schweizers ein Bargeldbetrag von 5.300 Euro, sowie eine geringe Menge Kokain sichergestellt.

Um den geständigen Südtiroler zu schützen, wurde dieser in die Justizanstalt Innsbruck eingeliefert. Sein Schweizer „Chef“ wurde mittlerweile in die Justizanstalt Feldkirch überstellt.

(APA)