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Künftiger Opern-Chef kritisiert Subvention

Meyer geht es vor allem um die Verhältnismäßigkeit. Er beklagt, dass es nur zwei Millionen Euro Unterschied zwischen den Subventionen von Staatsoper und Burgtheater gebe. Derzeit erhält die Staatsoper 51,5 Mio. Euro Basisabgeltung, das Burgtheater 48,2 Mio. Gegen die hohe Subvention des Burgtheaters habe er nichts. Aber schließlich sage man immer, dass die Staatsoper national und international sehr wichtig ist, erkärte Meyer.

Die Staatsoper hat 150 Musiker, 100 Tänzer, 100 Choristen und 45 Sänger im Ensemble, darunter die wichtigsten Sänger der Welt. Für Meyer wäre das im Vergleich zum Burgtheater mehr als zwei Millionen Euro wert. Die Pariser Oper kriege 110 Mio. Euro, die Staatsoper habe 51 Millionen, verglich der Franzose. Ihm stößt aber vor allem sauer auf, dass es immer weniger Unterschied zwischen Staatsoper, Burgtheater und Volksoper gibt.

Neue Konflikte im Bundestheater-Verband will der künftige Staatsopern-Chef aber nicht beginnen. Er will mit den anderen Häusern zusammenarbeiten. In Paris, wo es fünf Opernhäuser gibt, habe er das schließlich auch geschafft, so Meyer.

(APA)