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Bruchlandung von Passagiermaschine in Jamaika

44 Verletzte wurden mit Knochenbrüchen oder Rückenschmerzen in nahe gelegene Krankenhäuser in der Umgebung gebracht. Nach Angaben eines Flughafensprechers gab es vier Schwerverletzte. Alle Passagiere und die Besatzung seien aber aus dem Flugzeug in Sicherheit gebracht worden, erklärte ein Sprecher der Fluggesellschaft. Flug 331 kam aus Miami. An Bord waren den Angaben zufolge vor allem Jamaikaner, die zum Weihnachtsfest in ihre Heimat zurückkehren wollten.

Passagiere berichteten von chaotischen Szenen, als das Flugzeug auf dem Boden aufschlug und mit Lärm über die Landebahn rutschte. Als die Besatzung die Notausgänge geöffnet habe, hätten sich die Menschen zu den Luken gedrängt. Einige Menschen seien offenbar von herunterfallenden Gepäckstücken verletzt worden. Es soll ein sehr turbulenter Flug gewesen sein. Kurz vor der Landung habe der Pilot dann noch vor weiteren Turbulenzen gewarnt, teilte die Fluglinie mit.

Auch in Europa schoss ein Flugzeug über die Landebahn hinaus. Eine Maschine des Billigfliegers Ryanair kam auf dem schottischen Flughafen Prestwick südlich von Glasgow nicht rechtzeitig zu stehen. Nach ersten Informationen wurde keiner der 129 Passagiere verletzt.

In Sevilla musste eine Linienmaschine der spanischen Fluggesellschaft Spanair wegen eines Triebwerksschadens notlanden. Die Maschine vom Typ Airbus A321 hatte sich auf dem Flug von Madrid nach Las Palmas de Gran Canaria befunden. Die 185 Passagiere kamen mit dem Schrecken davon und konnten mit einer Ersatzmaschine weiterfliegen. Im August 2008 war eine Spanair-Maschine, die ebenfalls von Madrid nach Gran Canaria fliegen sollte, unmittelbar nach dem Start abgestürzt. 154 Menschen kamen ums Leben, 18 wurden verletzt.

(APA)