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Die Hybridversion des Hummers H3 soll umweltfreundlicher als ein Prius sein

Bisher war der Hummer das Sinnbild umweltbelastender US-Geländewagen mit enormem Verbrauch. Das amerikanische Technologieunternehmen „Raser Technologies“ aus Detroit stellt dieses Image nun auf den Kopf und präsentiert den Hummer H3 mit zusätzlichem Elektromotor. Mit dem Hybrid sei der Hummer sogar umweltfreundlicher als ein Toyota Prius, behaupten zumindest die Hersteller.Die technischen Daten können sich sehen lassen: 268 PS allein durch den Elektroantrieb, eine Energieladung reicht für 64 Kilometer, auf dieser Strecke liegt der Verbrauch bei rund 2,4 Litern pro 100 Kilometer. Danach sind die Batterien leer und der Verbrauch steigt Hummer-typisch wieder rapide an. Bei der Hybrid-Version des Öko-Hummers handelt es sich um einen Plug-In, dessen Lithium-Ionen-Akku an der Steckdose wieder aufgeladen werden kann. Die Technik gleicht der des Chevy Volt, in dem der Benzinmotor die Funktion eines Generators, bzw. „Range-Extenders“, übernimmt und der Forttrieb dementsprechend allein vom Elektromotor besorgt wird.Warum ausgerechnet dem Hummer H3 diese Kur verabreicht wurde, liegt auf der Hand. Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten werden SUVs geliebt, doch in Zeiten knapper Kraftstoffressourcen und steigendem Umweltbewusstseins sind die spritfressenden Riesen nur schwer zu halten. Nach wie vor stellen SUVs und Pick-Ups jedoch die Hälfte der Autos auf amerikanischen Straßen dar. Auf Grund des hohen Verbrauchs und der starken CO2-Emissionen bietet sich hier ein hohes Potential für eine grünere Zukunft. Zu feilen gilt es allerdings noch an der Technik, denn 64 „grüne“ Kilometer sind bei längeren Ausfahrten nur ein Tropfen auf den heißen Stein.

(GILLOUT)