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Der Elektroroller E-Max kostet seinen Fahrer nur 55 Cent auf 100km

Da freut sich der oftmals durch teure Bioprodukte belastete Ökogeldbeutel: Der E-Max, ein Elektroroller mit bayerischer Herkunft, schafft es bei den aktuellen Ener-giepreisen mit gerade einmal 55 Cent bis zu 100km weit. Zumindest theoretisch, denn je nach Modell liegt die maximale Reichweite bei 50 (E-Max 90s) bzw. 75km (E-Max 110s). Für Berufspendler und die Fahrt in die Innenstadt allerdings reicht das allemal – wer fährt mit einem Roller schon längere Strecken? Insofern ist den Herstellern ein richtiger Coup geglückt, denn neben einem ans-prechenden Design punktet der E-Max vor allem damit, dass er weder Emissionen noch lautes Motorenknattern von sich gibt. Und trotzdem kann er es mit seinen benzinbetriebenen 50ccm-Konkurrenten durchaus aufnehmen: 4PS und (aus steuer- und versicherungstechnischen Gründen gedrosselte) 45km/h sind mit seinem 4000-Watt-Radnabenmotor möglich. Bei Bedarf sorgt ein Booster-Knopf am Lenker für eine extra Portion Beschleunigung und erhöht die Leistung auf 5,2PS. Seine Kraft schöpft der E-Max dabei aus Silicion-Akkus zu je 12V, die sich in drei bis vier Stunden an einer 230V-Steckdose wieder vollständig aufgeladen haben.Günstig und entspannt wird die Fahrt jedoch nicht nur wegen der geringen Betriebskosten. Probleme mit Zündkerzen, Vergaser und Ölwechsel sind dem E-Max ein Fremdwort. Lediglich der Kaufpreis trübt die finanzielle Bilanz etwas und zeigt, dass umweltfreundliches Vorankommen preislich eben doch nicht dem Niveau der Roller aus dem Baumarkt liegt. Mit 2.995 Euro für den E-Max 90s, bzw. 3.295 Euro für den bis auf die leistungsstärkere Batterie baugleichen 110s, sind die beiden Ökomobile teurer als eine durchschnittliche Vespa. Dafür gibt es beim E-Max jedoch geräuschloses und umweltfreundliches Fahren inklusive. Und wer in Sachen Emissionen komplett auf Nummer sicher gehen will, ordert bei seinem Stromanbieter einfach Ökostrom.

(GILLOUT)