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Das Beispiel ‚Komodo‘ zeigt, wie weit man es als Öko-Label bringen kann

Die Zeit der Komodo-Gründung hat viele Namen. Man kennt sie als so genannten „Second Summer of Love“ oder als „Acid House Summer of Love“, also kurz und gut das Manchester Ende der 1980er. Inmitten einer dieser drogengeschwängerten Raves wurde die Idee zu einem öko-freundlichen Label geboren. Ähnlich wie die Alt-Hippies sahen auch die Mitglieder dieser zweiten Generation Mode als eine Möglichkeit ihre Kreativität auszudrücken. Als eine der ersten Modedesigner mit ökologischen Grundsätzen erlangte das Unternehmen bald ein äußerst positives Image in der Branche. Bis heute schwören die Designer auf natürliche, umweltfreundliche Materialien und ökologische Bleichmittel. Auch in Sachen Stil lässt Komodo in ihrer aktuellen Kollektion den Zeitgeist des Jahres 1967 wieder auferstehen. Verspielte Schnitte, bunte Stoffe und schwingende Röcke erinnern eher an die Kleidung der einstigen Flower Power Generation, als an die schrillen Outfits der Achtziger. Style gilt für Komodo als Privileg. Ein Dasein als Modedesigner bringt aber auch große Verantwortung gegenüber der Umwelt mit sich. Dieser gilt es gerecht zu werden.In den letzten zwanzig Jahren ist es Komodo gelungen, sich weltweit zu etablieren und seinen Ruf als ökologisch sauberes Label in der Modeindustrie zu verwurzeln. So durfte das Unternehmen bereits an der „So Ethic“-Show teilnehmen, einem Event, bei dem ausschließlich ökologisch saubere Labels präsentiert werden. Diese relativ neue Schau ist Teil einer der größten Modeevents weltweit: Der Prêt-à-porter Show in Paris. Heute ist Komodo in annähernd zwanzig Ländern vertreten und betreibt in Europa sogar einige Stores.

(GILLOUT)