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Das australische Label für ethische Damenmode punktet mit einzigartigem Charme

Ethisch saubere Mode ist nicht unbedingt die billigste. Um am Markt trotzdem bestehen zu können, müssen Öko-Designer ihren Kunden den nötigen Anreiz bieten, mehr als 20 Euro für ein Shirt auszugeben. Das weiß auch Label-Gründerin Hayley Lau und meistert diese Herausforderung mit Bravour. Denn Individualität wird bei heidi&seek groß geschrieben. Lau designt und schneidert jedes Stück selbst. Die Shirts und Kleider werden nur in kleiner Auflage (zwei bis fünf Stück) produziert und sind daher schon fast Unikate. Für viele Frauen dies sicherlich ein Grund, H&S einem ähnlich klingenden schwedischen Textilriesen vorzuziehen. Immerhin ist die Gefahr, gleich mehrmals am Tag dem eigenen Mode-Zwilling über den Weg zu laufen, so nur äußerst gering.Ein besonderes Anliegen des Labels ist es, der „Wegwerfkultur“ entgegenzuwirken. Daher benötigen heidi&seek für ihre Kleidung keine neuen Materialien, sondern greifen zu überschüssig produzierten Stoffen, Fabriksabfällen und Second-Hand Resten. Hayley Lau haucht den Textilien neues Leben ein und näht aus ihnen entzückende Kleidchen und schicke Shirts. So hat jedes Kleidungsstück eine eigene kleine Geschichte. Interessiert woraus das Shirt der Wahl angefertigt ist? Kein Problem! Jedes Teil ist mit einer eigenen Produktbeschreibung versehen, in der genau aufgelistet ist, welchem Zweck die verwendeten Materialien ursprünglich gedient haben.Ein weiterer Verschleißfaktor sind die häufig wechselnden Trends. Statt auf „Trendfarben“ und Saison-Denken setzt man bei heidi&seek auf klassisch schöne Schnitte, die auch im zwei Jahren noch mit gutem Fashion-Gewissen tragbar sind. Die textilen Kunstwerke werden in Hayley Laus Heimat Melbourne angefertigt und von dort aus in die ganze Welt verschickt. Wer also dem Mode-Mainstream trotzen will, findet auf der Homepage bestimmt das passende Outfit.

(GILLOUT)