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Toyota sieht seine Zukunft im Elektro- und vor allem im Hybridantrieb

Während Toyota noch mit dem niedrigen Benzinverbrauch des Mini-Viersitzers iQ für Furore sorgt, bahnt sich schon der nächste Coup aus Japan an: Auf Basis des iQ könnte der FT-EV als reines Elektroauto ab 2012 durch die Innenstädte rollen und es vor allem Berufspendlern und stadtnahen Bewohnern ermöglichen, abgasfrei an ihre Arbeitsplätze zu kommen. Diese dürfen allerdings nicht viel mehr als 80km vom Wohnort entfernt liegen, denn sonst geht dem FT-EV der Saft aus. Unklar ist dabei noch, wie lange der Halter dann an der Steckdose warten müsste, bis er weiterfahren kann. Was ihn vom in Japan sehr erfolgreichem iQ unterscheidet, der in Deutschland erst seit dem 24. Januar 2009 erhältlich ist, sind eine veränderte Frontschürze sowie neue Scheinwerfer und Rückleuchten. Was bleibt, ist ein Dreitürer mit bescheidenen Maßen – die klassische Variante eines praktischen Stadtautos eben. Dennoch bleibt der FT-EV vorerst nur eine Studie, wenngleich mit hohem Potenzial zur Serienreife.Trotz des Ausflugs in Richtung Elektromotor, der durchaus seine strategische Relevanz im Unternehmen hat, wird Toyota dem Hybridantrieb treu bleiben, denn dieser soll auch in Zukunft die zentrale Antriebtechnologie des japanischen Automobilkonzerns sein. Eine Million verkaufte Hybridfahrzeuge aus zehn Modellbaureihen, darunter die Neuauflage des bis heute sehr erfolgreichen Prius, will Toyota weltweit jährlich an den Mann bringen. Dazu beitragen sollen auch die Variante PHV (plug-in hybrid vehicle), welche schon 2009 statt 2010 in Form von 500 Prius an die ersten Testkunden übergeben wird. Der PHV kann so mit neuartigen Lithium-Ionen-Akkus Hybridfahrzeuge erstmals zu Hause an der Steckdose aufgeladen werden.

(GILLOUT)