Quelle: ZAMG

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Crowdfunding - was steckt dahinter?

23.08.2017 - 22:04

Beim Crowdfunding werden durch eine Vielzahl von Menschen (Crowd) die unterschiedlichsten Projekte finanziert (Funding). Durch die digitale Vernetzung wurden mittlerweile zahlreiche deutsche Plattformen gegründet, die am wachsenden Markt für Crowdfunding mitverdienen wollen. Für den Kleinanleger ist es denkbar einfach eine Beteiligung einzugehen. Hat er sich erstmal auf einer Plattform registriert, braucht er nur wenigen Minuten, um sich an einem neuen Projekt beteiligen zu können.

In seinem Artikel „Crowdfunding bzw. Schwarmfinanzierung – wie geht das?“ gibt Ullrich Angersbach zunächst einen kurzen Überblick über die verschiedenen Zwecke, für die Crowdfunding eingesetzt wird. Diese reichen von der Finanzierung wohltätiger oder künstlerischer Projekte, bis hin zu kommerziellen Zwecken wie Start-Ups und Immobilienprojekten. Gerade die Finanzierung von kleineren Immobilienprojekten liegt stark im Trend.

Während normalerweise das Investieren in Immobilien viel Zeit beansprucht und man zur Bank und zum Notar muss, geht es beim Crowdfunding in ein paar Minuten. Das bringt neue Gefahren für den Anleger mit sich. Ullrich Angersbach beschreibt daher die rechtlichen Rahmenbedingungen für ein Investment. Diese sind dafür gedacht, den Kleinanleger von unüberlegten Investments mit Beträgen abzuhalten, die seine finanzielle Leistungskraft überfordern.

Der Artikel von Ullrich Angersbach enthält auch einer Art Checkliste mit zehn Fragen, die sich ein Anleger vor einem Investment stellen sollte, um auf diese Weise, die Risiken bei Immobilieninvestments besser in den Griff zu bekommen. Allerdings gesteht er zu, dass es in der Praxis schwer sein wird, auf alle Fragen eine befriedigende Antwort zu erhalten. Doch je schwieriger dies ist, je misstrauischer sollte ein mögliches Investment betrachtet werden.

Ullrich Angersbach, geboren 1954 in Würzburg, hat seit 2008 verschiedene Aufträge als Marketing-Coach für Fondsmanagement-Gesellschaften erledigt. Seit 1980 ist Ullrich Angersbach in der Finanzbranche tätig. Nach seinem betriebswirtschaftlichen Studium zum Diplom-Kaufmann nahm er einen Lehrauftrag am Management Institut Hohenstein an. Danach arbeitete Angersbach bei einer Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungskanzlei sowie einer Gesellschaft zur Konzeption und dem Vertrieb von Immobilienanlagen. 1984 begann Ullrich Angersbach seine Tätigkeit bei der damals größten bankenunabhängigen Vermögensverwaltungsgesellschaft in Deutschland, der Matuschka Gruppe. 1987 wurde er zum stellvertretenden Leiter der Matuschka-Niederlassung in Atlanta, USA, ernannt. 1994 übernahm er die Geschäftsführung des Family Offices einer mittelständischen Industriellenfamilie, eine Position, die er bis Ende 2014 innehatte. Hierzu gehörte auch die Tätigkeit als Stiftungsrat der gemeinnützigen Familienstiftung für Projekte in Afrika. 2001 wurde er Mitgründer einer Fondsmanagement-Gesellschaft, die 2006 als ACM in London an die Börse (AIM) ging. Dort leitete Ullrich Angersbach den institutionellen Vertrieb und die Kundenbetreuung. Da Ullrich Angersbach immer wieder mal als Fremder im Ausland gelebt hat und weiß wie es ist, wenn man die Landessprache nur unzureichend spricht, hat er sich von 2015 bis 2017 dem freiwilligen Asylhelferkreis der Gemeinde Berg am Starnberger See angeschlossen und gab Flüchtlingen Deutsch- und zur Teil auch Mathematikunterricht. Auch war er bei Oxfam finanziell engagiert und arbeitet seit März 2017 ehrenamtlich bei der EinDollarBrille e.V. als Leiter der Mitarbeiterbetreuung.

(PR-Inside.com)

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