Der Bezahlsender Sky Deutschland schreitet bei seiner angekündigten Finanzierung voran. Wie das dauerdefizitäre Sorgenkind im Medienimperium von Rupert Murdoch mitteilte, werden rund 71 Millionen neue Aktien an institutionellen Investoren mittels eines beschleunigten Bookbuilding-Verfahrens ausgegeben. Die Aktien stammen aus genehmigtem Kapital und entsprechen zehn Prozent des Grundkapitals.
Beim aktuellen Xetra-Schlusskurs von 2,23 Euro ohne Berücksichtigung eines üblichen Abschlags bei solchen Platzierungen fließen dem Unternehmen rechnerisch rund 158 Millionen Euro zu.
Auch Murdoch macht mit: eine Tochtergesellschaft nimmt aber nur soviel Aktien, dass der Anteil seiner News Corp an Sky Deutschland auf dem aktuellen Niveau von 49,9 Prozent bleibt. Sky hatte diverse Anfang Februar Finanzierungsoptionen angekündigt, um sich 300 Millionen Euro zu besorgen.
(APA)

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