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Start für Filmfördermodell nach EU-Genehmigung

03.09.2010 - 17:04

Nach der Ankündigung zu Jahresanfang folgte nun der offizielle Startschuss für das neue Filmfördermodell "FISA - Filmstandort Österreich". Wie das Wirtschaftsministerium in einer Aussendung am 3. September mitteilte, wurde das Modell von der EU-Kommission notifiziert. Die Richtlinie tritt nun rückwirkend mit 1. Juli 2010 in Kraft.

20 Millionen Euro stehen bis zum Jahr 2012 für Filmproduktionen zur Verfügung. Die Richtlinie nach dem Vorbild des deutschen Rabattmodells versteht die Filmförderung nicht kulturell, sondern wirtschaftlich. Das Modell richtet sich an Spielfilme, die mindestens eine Million Euro Produktionskosten aufweisen (bei Dokus 200.000 Euro), unterstützt diese mit bis zu 25 Prozent der Herstellungskosten bzw. 15 Prozent des jährlichen Budgets von "Filmstandort Österreich" und ist für heuer mit fünf Millionen Euro dotiert. Für die Jahre 2011 und 2012 werden jeweils 7,5 Millionen Euro ausgeschüttet.

Laut Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner (V) solle der Filmstandort Österreich auch für ausländische Produktionen mit einem heimischen Partner attraktiver werden, damit "Know-How, Arbeitsplätze und Wertschöpfung im Land" bleiben, wird er in der Aussendung zitiert. Förderanträge können auf der offiziellen Website eingereicht werden, die Bearbeitung erfolgt vorerst durch die staatliche Förderbank Austria Wirtschaftsservice (aws). Geprüft werden die Anträge von der Austrian Business Agency (ABA) mit Hilfe eines "kulturellen Eigenschaftstests" nach einem Punktesystem.

Service: http://www.filmstandort-austria.at

(APA)

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