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Außenhandel zog trotz Krise kräftig an

22.12.2010 - 12:34
Zufriedenstellende Entwicklungen für Österreich© APA (epa/Archiv)Zufriedenstellende Entwicklungen für Österreich

Österreichs Außenwirtschaft blickt sehr zufrieden auf das heurige Jahr zurück und geht voller Optimismus in die Zukunft. "Die Erfolgsstory ist zurückgekommen und wird sich fortsetzen", so die Einschätzung von Walter Koren, Leiter der Außenwirtschaft der WKÖ, am Mittwoch. Die Hälfte des Rückganges des Jahres 2009 sei mittlerweile aufgeholt worden.

Damit werde heuer wieder die 100-Milliarden-Euro-Grenze überschritten. Wachstumsmotor ist in erster Linie Österreichs wichtigster Handelspartner Deutschland. Hervorragend sei auch das Geschäft mit der Schweiz gelaufen, das das wettbewerbsfähigste Land der Welt und Österreichs drittwichtigster Handelspartner sei.

Durchaus unterschiedlich entwickelte sich das Geschäft in Osteuropa. Tschechien, die Slowakei und Polen würden sich hier auf einen besonders guten Weg befinden. Was besonders erfreulich sei, da Tschechien der wichtigste osteuropäische Exportmarkt für Österreich ist, so Koren.

Sehr zufriedenstellend ist den Angaben zufolge auch die Entwicklung in den Wachstumsmärkten wie Brasilien, Russland oder China. Das Reich der Mitte wäre inzwischen der viertwichtigste Markt für Österreich. In Russland habe man sogar den guten Wert aus dem Jahr 2008 erreicht. Mit dem derzeit unter heftiger internationaler Kritik stehenden Weißrussland erwirtschaftet Österreich ein Handelsvolumen von rund 170 Mio. Euro.

Die Krise bekam man in mehreren europäischen Staaten zu spüren bekommen, allerdings auf niedrigem Niveau. Italien, der zweitwichtigste Handelspartner Österreich, erzielte heuer ein erwartetes Plus bei Warenexporten im Vergleich zum Vorjahr von 11 Prozent, was etwas unter dem internationalen Export-Schnitt von 15,8 Prozent liegt. Spanien verzeichnete ein Plus von 14 Prozent. Abgestürzt ist hingegen das - ohnehin eher geringe - Geschäft mit Irland und Griechenland. Portugal blieb hingegen mit plus ein Prozent stabil.

(APA)

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