Österreichs Meinungsführer blicken der nahen Zukunft pessimistischer entgegen als die Gesamtbevölkerung. Eine deutliche Mehrheit der Opinion-Leader geht davon aus, dass die Wirtschaftskrise Österreich heuer nicht so hart treffen wird. Das geht aus einer aktuellen Umfrage des Linzer Meinungsforschungsinstituts "market" hervor.
market hat von 19. bis 30. Dezember 290 Meinungsführer und 500 repräsentativ für die Bevölkerung ab 16 Jahren ausgewählte Personen online befragt. Dabei erklärten 58 Prozent der Opinion-Leader und 61 Prozent der Österreicher, dass sie den kommenden zwei bis drei Monaten eher mit Optimismus und Zuversicht entgegenblicken. 40 Prozent der Meinungsbildner und 31 Prozent der Bevölkerung sind eher skeptisch bzw. pessimistisch.
81 Prozent der Opinion-Leader sind der Ansicht, dass die Wirtschaftskrise Österreich dieses Jahr in abgemilderter Form erwischen wird. 14 Prozent gehen davon aus, dass sie das Land eher verschonen wird. Nur 5 Prozent glauben, dass Österreich mit voller Härte getroffen wird.
39 Prozent der Opinion-Leader sind der Meinung, dass sich der Euro am Ende der EU-Krise sicher stabilisiert haben wird. 48 Prozent antworteten mit "vielleicht", 8 Prozent mit "eher nicht". Nur 4 Prozent glauben, dass die Gemeinschaftswährung die Krise nicht überstehen wird. 60 Prozent gehen davon aus, dass Österreich das Triple-A-Rating wahrscheinlich behalten wird, 7 Prozent dieser Gruppe sind fest davon überzeugt. 3 Prozent dagegen sind sich sicher, dass das Land die höchste Bonität verlieren wird.
(APA)

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