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Urlaubseuro ist in Osteuropa und Mexiko am meisten wert

22.06.2017 - 17:27
Das Urlaubsziel bestimmt die Kosten© APA (dpa)Das Urlaubsziel bestimmt die Kosten

Wer mehr aus seinem Urlaubsbudget herausholen will, muss nur das richtige Reiseziel auswählen. Am billigsten kommt Urlaub in Osteuropa und Mexiko. Auch die Mittelmeerländer sind relativ günstig. Am wenigsten bekommt man für sein Geld in der Schweiz, wo man um 100 in Österreich verdiente Euro nur Waren und Dienstleistungen um 66 Euro erhält, geht aus dem "Urlaubseuro" der Statistik Austria hervor.

Die günstigsten Urlaubsländer für Österreicher sind Bulgarien und Rumänien, wo 100 Euro mit 220 bzw. 201 Euro gut doppelt so viel wert sind wie zuhause. Dahinter folgen Mexiko (174 Euro), Tschechien (172 Euro) und die Türkei (171 Euro).

Die Türkei-Buchungen sind allerdings infolge von Terrorangst und der allgemeinen politischen Lage dort massiv eingebrochen. Gegenüber dem Vorjahr hat sich der Urlaub östlich des Bosporus - gemessen an der Kaufkraftparität - noch einmal um 8,5 Prozent verbilligt. Die türkische Inflation ist mit rund 12 Prozent im Jahresabstand sehr hoch; gleichzeitig verlor die Landeswährung Lira deutlich an Wert (minus 19 Prozent).

Mehr wert als zuhause sind 100 Euro für Österreicher auch im Süden Europas - vor allem in Kroatien (Kaufkraft: 153 Euro); aber auch in Griechenland (126 Euro), Spanien (121 Euro), Zypern (117 Euro) und Italien (106 Euro).

Das größte Loch in die Urlaubskasse reißt ein Ferienaufenthalt in der Schweiz - dort sind 100 Euro eines Österreichers nur 66 Euro wert. Ebenfalls teuer kommen Dänemark (76 Euro), Schweden (79 Euro), Australien (82 Euro) und Irland (92 Euro).

Etwas geringer als daheim ist die Kaufkraft der Österreicher zudem in den USA und in Großbritannien (beide 95 Euro). Urlaub in Amerika hat sich somit gegenüber 2016 (97 Euro) leicht verteuert. Die Britischen Inseln hingegen sind merklich billiger geworden - im Vorjahr waren 100 in Österreich verdiente Euro dort nur 87 Euro wert. Nach der Entscheidung der Briten im Juni des Vorjahres, aus der EU auszusteigen ("Brexit"), verlor das britische Pfund rund 10 Prozent an Wert; gleichzeitig zog die Inflation dort im Mai um 2,9 Prozent an.

(APA)

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