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Masterstudium "Internationale Entwicklung" wankt

16.03.2011 - 15:08

Als einen "schlechten Scherz" bezeichnen Studenten der Internationalen Entwicklung (IE) an der Uni Wien die Entscheidung des Rektorats, die Finanzierung für das geplante Masterstudium nicht zuzusichern.

Derzeit können laut einer Aussendung der Studienrichtungsvertretung und der Österreichischen Hochschülerschaft (ÖH) IE-Studenten den Bachelor und den PhD absolvieren, das Diplomstudium läuft parallel aus. Für das Wintersemester war im Entwicklungsplan der Start eines Masters vorgesehen, dieser wurde nun vonseiten des Uni-Rektorats aufgeschoben.

Damit werde mehr als 3.000 IE-Studenten "der Boden unter den Füßen weggezogen". In einem offenen Brief an Unirektor Georg Winckler bemängelte die zuständige Fakultätsvertretung, dass "eine Forschungsplattform, die sich lediglich auf ein Bachelorstudium stützt", "ohne den Master kein vollwertiges Studium" darstellt.

Das Rektorat der Uni Wien meinte nun gegenüber der APA, das Ziel, das Studium anzubieten, stehe weiterhin. "Offen" sei aber "der Weg zum Ziel". Aufgrund steigender Studierendenzahlen in sämtlichen Studienrichtungen und finanzieller Unsicherheit ab 2013, wenn die aktuellen Leistungsvereinbarungen auslaufen, sei "die Einrichtung eines qualitätsvollen Studiums kein einfacher Schritt". Für morgen, Donnerstag, sei ein Gespräch zwischen dem Rektorat und den Leiterinnen des Instituts und des Studienprogramms angesetzt. Danach, so heißt es aus dem Rektorat zur APA, "werden selbstverständlich auch die Studierenden mit eingebunden".

(APA)

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