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Arbeitskosten in der EU um 2,0 Prozent gestiegen

16.03.2011 - 11:52

Die Arbeitskosten pro Stunde sind in der EU im vierten Quartal 2010 gegenüber dem Vergleichszeitraum 2009 um 2,0 Prozent gestiegen. In der Eurozone betrug die Erhöhung 1,6 Prozent, geht aus den neuesten von Eurostat am Mittwoch veröffentlichten Daten hervor. Den stärksten Anstieg verzeichnete Bulgarien mit 7,6 Prozent, am anderen Ende gab es in Griechenland um 6,5 Prozent geringere Arbeitskosten.

Österreich liegt mit einer Steigerungsrate von 2,5 Prozent im Mittelfeld. Hinter Bulgarien folgen Rumänien (+5,4 Prozent), Slowenien (4,5), Slowakei (4,3), Portugal und Tschechien (je 4,2), Luxemburg (3,7), Großbritannien (3,6), Dänemark (3,2), Frankreich (3,0), Zypern (2,6), Österreich (2,5), Niederlande (2,0), Deutschland (1,5), Schweden und Estland (je 1,4), Finnland (1,0), Polen und Spanien (je 0,7), Litauen (0,5), Malta und Lettland (je 0,3). Einen Rückgang der Arbeitskosten verzeichneten neben Griechenland (-6,5 Prozent) auch noch Ungarn (-2,3) und Irland (-1,2 Prozent).

Die beiden Hauptkomponenten der Arbeitskosten sind Löhne und Gehälter sowie Lohnnebenkosten. Bei einer Aufschlüsselung nach Wirtschaftszweigen zeigt sich, dass im Euroraum im vierten Quartal 2010 die Arbeitskosten pro Stunde in der Industrie mit einer jährlichen Rate von 1,7 Prozent, im Baugewerbe von 1,1 und im Dienstleistungssektor von 1,6 Prozent gestiegen sind. In der EU-27 stiegen die Arbeitskosten pro Stunde in der Industrie um 1,9 Prozent, im Baugewerbe um 1,0 und im Dienstleistungssektor um 2,2 Prozent.

(APA)

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