Quelle: ZAMG

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Studentenprotest gegen Kürzung der Familienbeihilfe

27.10.2010 - 15:19

Mehrere tausende Studenten wollen am Donnerstag (28. Oktober) erneut in mehreren Universitätsstädten gegen die Budgetkürzungen auf die Straße gehen. Die HochschülerInnenschaft (ÖH), die ehemaligen Hörsaalbesetzer von der Protestbewegung "#unibrennt" und fast alle ÖH-Fraktionen haben zur Teilnahme an den Demonstrationen aufgerufen, die sich vor allem gegen die geplante Kürzung der Familienbeihilfe richtet.

Auf der Social Media Plattform "facebook", die bei der Mobilisierung bei den Studentenprotesten eine wesentliche Rolle spielt, haben bereits fast 9.000 Personen ihr Kommen angekündigt. Die Bundes-ÖH rechnet allein in Wien mit 5.000 Teilnehmern.

Die ÖH Uni Wien bezeichnet die Herabsetzung des Bezugsalters der Famlienbeihilfe von 26 auf 24 Jahre in ihrem Demo-Aufruf als den "schlimmsten finanziellen Anschlag auf Studierende seit zehn Jahren". Die VP-nahe AktionsGemeinschaft (AG) nennt unterdessen gegenüber der APA überhaupt das gesamte Budget "jugendfeindlich" und "einfach untragbar". Sie will im Rahmen der Proteste auch Werbung für das von ihr initiierte Bildungsvolksbegehren machen.

Der größte Protestmarsch ist in Wien geplant: Um 16 Uhr werden die Studenten vor der Hauptuni starten, die Schlusskundgebung ist für 18 Uhr neben dem für Familie zuständigen Wirtschaftsministerium am Oskar-Kokoschka-Platz angesetzt. Unterstützung kommt dabei durch Klagenfurter Studenten, die per Bus in die Hauptstadt kommen wollen. In Graz wird ebenfalls ab 16 Uhr demonstriert. Dort geht es von der Hauptuni zum Karmeliterplatz, wo spätestens um 19.30 die Schlusskundgebung stattfinden soll. In Linz versammeln sich die Studenten um 17.30 im Volksgarten. In Salzburg geht es um 16.30 Uhr am Mozartplatz los, um 18.00 Uhr ist am Residenzplatz die Schlusskundgebung geplant.

Bereits heute, Mittwoch, findet um 20 Uhr im Audimax der Technischen Uni (TU) Wien am Getreidemarkt ein Vernetzungstreffen von "#unibrennt"-Gruppen aus ganz Österreich statt. Dort sollen u.a. mögliche weitere Protestmaßnahmen gegen die Budgetkürzungen diskutiert werden.

(APA)

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