Quelle: ZAMG

Wirtschaftskolumne

Partner

PR Inside

Wirtschaftskammer wettert gegen EPUs

06.05.2014 - 16:49
WKÖ-Vizepräsident Fritz Amann bezeichnet Ein-Personen-Unternehmen (EPU) als Beleidigung für alle Unternehmer und meint, sie seien einfach nur Tagelöhner und hätten in der WKO nichts verloren.
WKÖ-Vizepräsident Fritz Amann© WKOWKÖ-Vizepräsident Fritz Amann

Für Aufregung sorgt ein Gastkommentar von Fritz Amann, seinerseits FPÖ-Politiker und Vizepräsidenten der Wirtschaftskammer Österreich, in der Dienstagausgabe des „Wirtschaftsblatt“.

Laut Amann sind Ein-Personen-Unternehmen (EPU) keine Unternehmer sondern „Arbeitslose, die in die Scheinselbstständigkeit gedrängt wurden“. Er bezeichnet EPUs in diesem Artikel pauschal als moderne Sklaven und sieht sie als Schande, da sie eine Vollkaskoversicherung zum Nulltarif auf Kosten aller Staatsbürger wollten. Das einzige Interesse dieser Menschen sei soziale Absicherung „mit Vollkaskoschutz auf Kosten der echten Unternehmer“. In dem Kommentar bezeichnet der WKO-Vize alle EPUs als „Beleidigung für alle Einzelunternehmer“ und vermutet eine politisch erwünschte Arbeitslosenentsorgung.

Amann wehrt sich bei Ein-Personen-Unternehmen gegen die Bezeichnung als „Unternehmer“ sondern argumentiert: „Wer nur sich selbst anbieten kann, war und ist ein Tagelöhner“. Nach Ansicht des Vizepräsidenten der Wirtschaftskammern Österreich hätten konsequenterweise EPUs demnach auch nichts in der Wirtschaftskammer verloren sondern sollten sich eine eigene „Kammer“ gründen.

(relevant Redaktion)

Home
Politik
Chronik
Wirtschaft
Sport
Kultur
Society
Life
Reise
Motor
Hightech