Die Bank Austria, ein Unternehmen der italienischen UniCredit, ist an der Österreich-Tochter der verstaatlichten Kärntner Hypo Group Alpe Adria (HGAA) interessiert, berichtet die Finanznachrichtenagentur Bloomberg. Derzeit bereitet die HGAA den Verkauf ihrer Österreich- und Italien-Töchter vor.
Laut Bloomberg soll die HGAA für den Verkaufsprozess die Investmentbank JPMorgan Chase verpflichtet haben. Zeitrahmen für den Verkauf sei ein Jahr, sagte Aufsichtsratschef Johannes Ditz zur APA. Die Kärntner Sparkasse, an der die Erste Group mit 25 Prozent plus eine Aktie beteiligt, hingegen ist abwartend: "Falls das Österreich-Geschäft der Hypo ausgeschrieben wird, werden wir es uns ansehen. Ob wir aber tatsächlich ein Angebot abgeben werden, ist offen", sagte Alois Hochegger, Chef der Kärntner Sparkasse laut Vorab-Meldung in der am Samstag erscheinenden Ausgabe der Tageszeitung "Presse". Nicht interessiert ist hingegen die Bank für Kärnten und Steiermark (BKS). "Wir wurden zwar gefragt, aber wir sind nicht interessiert", so BKS-Chef Heimo Penker gegenüber der Presse.
(APA)

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