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Raiffeisenbanken Kärnten verbessern Jahresergebnis

17.03.2011 - 14:37

Die Raiffeisenbanken Kärnten haben im vergangenen Jahr ihr Ergebnis verbessert. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) habe sich um 14 Prozent auf 44 Mio. Euro verbessert, wie Vorstandschef Peter Gauper am 17. März bei der Bilanzpressekonferenz erklärte. Die Bilanzsumme ist hingegen das zweite Jahr in Folge gesunken, von 8,1 auf 7,86 Mrd. Euro.

Für das heurige Jahr hat man sich laut Vorstand Gert Spanz ein "Halten des Ergebnisses" vorgenommen. Das reine Betriebsergebnis verbesserte sich um 5,9 Prozent auf 88 Mio. Euro, die Risikovorsorgen blieben aber hoch. 2009 wies der Jahresabschluss ein EGT von 38,5 Mio. Euro auf. Bei der Bilanzpressekonferenz im Mai war es noch mit 44 Mio. Euro beziffert worden, offenbar waren im letzten Moment noch zusätzliche Abschreibungen vorgenommen worden.

Einen starken Anstieg gab es sowohl im Bereich Lebensversicherungen als auch bei den Bausparverträgen, die Spareinlagen sind hingegen gesunken, wenn auch nur minimal. Bei den Ausleihungen gab es einen Anstieg von 3,24 auf 3,47 Mrd. Euro. Stark zurückgegangen ist das Leasinggeschäft, und zwar von 35 auf 23 Mio. Euro.

Angesprochen wurden auch die Probleme bei der Raiffeisenbezirksbank (RBB) Klagenfurt. Die RBB hatte als Depotbank für die AvW-Genussscheine der im vergangenen Jahr in Konkurs gegangenen AvW Invest fungiert und sieht sich mit hohen Forderungen von Anlegern konfrontiert. Vorstand Georg Messner erklärte, die RBB habe die AvW-Genussscheine "weder verkauft noch vermittelt" und sei daher nicht schadenersatzpflichtig. Die Bank sei sich ihrer Rechtsposition so sicher, dass sie nötigenfalls durch alle Instanzen gehen wolle.

(APA)

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