Quelle: ZAMG

Andreas Haider-Maurer erkämpft sich Duell mit Djokovic

01.09.2015 - 11:54
Nach Sieg in der 1. Runde der US-Open, wartet auf Andreas Haider-Maurer nun ein Duell gegen die Nummer der 1 Welt.
AHM gegen Djokovic© APAAHM gegen Djokovic

Österreichs aktuelle Nummer zwei hat bei den US Open in New York in der Nacht von Montag auf Dienstag den Einzug in die zweite Hauptrunde geschafft. Der 28 Jahre alte Waldviertler, der aktuell auf Platz 52 der ATP-Weltrangliste geführt wird, konnte sich in seinem Erstrundenspiel gegegn den mit starken Krämpfen kämpfenden Kanadier Vasek Pospisil (ATP 45) nach 3:21 Stunden Spielzeit mit 6:4, 3:6, 6:7 , 6:0, 6:1 durchsetzen.

Doch auch für AHM verlief das Erstrundenspiel wie für seinen Gegner nicht schmerzfrei. Laut eigenen Angaben litt er während des Spiels an „extremen Knieschmerzen“. Wie bereits in der Vergangenheit, bereitet ihm offenbar wieder der Quadrizeps-Sehnenansatz größere Probleme. „Es geht aber dann, wenn’s warm ist. Ich habe es am Ende des dritten sowie am Anfang des vierten Satzes wieder sehr stark gespürt, mit Tape war’s noch viel schlimmer. Als ich es abgenommen habe, war es komischerweise wieder besser.“

Generell zeigte er sich mit seiner Leistung insgesamt zufrieden: „Ich habe das Gefühl gehabt, wenn ich von der Grundlinie gutes Tempo spiele, war ich eigentlich besser. Mein ganzes Spiel war heute sicherlich gut“.

Für den Niederösterreicher geht damit ein Traum in Erfüllung, denn am Mittwoch wird er gegen die Nummer eins der Welt, Novak Djokovic, antreten. Bereits in Monte Carlo konnte sich Haider-Maurer heuer mit Djokovic messen, verlor dort aber im Achtefinale 4:6 0:6 gegen den Serben.

„Das ist natürlich ein Traum, es ist super, gegen ihn zu spielen, ein Wahnsinn“, kommentiert AHM seinen nächsten Gegner. „Das ist sicher ganz was Großes, ich freue mich voll darauf. Ich muss halt echt hart arbeiten und alles versuchen, dass ich fit hineingehen kann. Ich fange jetzt gleich zu behandeln an, ich weiß, was ich zu tun habe und für mein Knie machen muss“, versicherte er gegenüber tennisnet.com. „Wichtig ist, dass morgen ein Tag Pause ist. Ich werde wahrscheinlich eine halbe Stunde ganz locker spielen – nur fürs Gefühl, ohne Bewegung. Bei so einer Partie beiße ich die Zähne zusammen.“

(relevant Redaktion)

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