Quelle: ZAMG

Neue Turnierserie in Asien: Millionen Euro statt ATP-Punkte

29.09.2014 - 17:23
Den traditionellen Erholungsurlaub der Tennis-Stars vor den ATP-Masters in London lassen heuer fast alle Top-Stars entfallen. Stattdessen treten sie bei einer neuen Turnierserie in Asien an.
Stars spielen in Asien© APAStars spielen in Asien

Sportliche Ziele oder gar ATP-Weltranglistenpunkte sind nun mal nicht alles im Leben eines Tennis-Stars. Wenn es viel Geld zu verdienen gibt, dann sagt kaum einer nein. Deshalb gab wenig überraschend vergangene Woche auch Roger Federer bekannt, an der neuen International Premier Tennis League (IPTL) teilzunehmen.

Dabei handelt es sich um eine extrem gut dotierte Turnierserie in Asien, die Top-Spieler mit einigen  hunderttausend Euro Extra-Gehalt pro Spiel (!) ködert. Neben Federer haben fast alle Top-Stars zugesagt. So auch Novak Djokovic, Andy Murray und Jo-Wilfried Tsonga bei den Herren.

Nadal verzichtet auf Millionenbetrag

Nur Rafael Nadal wird wegen seiner Handgelenkverletzung nicht antreten können und verzichtet damit auf einen Millionenbetrag. Bei den Damen wird sich die Serien unter anderem mit Serena Williams, Maria Scharapowa und Caroline Wozniacki schmücken können. Parallel zu den aktuellen Weltranglistenführenden werden aber auch Oldies wie Andre Agassi, Goran Ivanisevic, Pete Sampras und Patrick Rafter in Asien gegeneinander antreten.

Organisiert wird die Serien vom Inder Mahesh Bhupathi – einem der ehemals besten Doppelspieler der Welt. War die Skepsis Anfang des Jahres bei den Spielern noch groß, ob Bhupathi seine Pläne umsetzen kann, sind jetzt (fast) alle dabei.

Dass sportliche Leistungen nicht unbedingt im Vordergrund stehen, zeigt auch der eigenartige Austragungsmodus. Es werden Teams mit einem Mann, einer Frau und einer Legende geformt, die dann in Heim- und Auswärtsspielen gegeneinander antreten. Gespielt wird jeweils aber nur ein einziger Satz, was dann doch wieder fast wie ein Urlaub für die Profis sein dürfte.

(relevant Redaktion)

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