Quelle: ZAMG

Generationen-Duell in San Francisco

07.02.2016 - 15:23
Am 7. Februar geht die 50. Runde der Super Bowl zwischen den Carolina Panthers und den Denver Broncos über die Bühne, dabei treffen zwei völlig verschiedene Spielphilosophien aufeinander.
50. Super Bowl© APA50. Super Bowl

Carolina Panthers gegen Denver Broncos, beste Offense gegen beste Defense. Ein Szenario, wie gemacht für die 50. Ausgabe des Super Bowl. Und ein Rahmen, der perfekt scheint für das Ende einer großen Karriere: Peyton Manning wird am Sonntag in San Francisco wohl das letzte Spiel seiner Football-Laufbahn bestreiten. Mit 39 Jahren könnte der Quarterback der Denver Broncos nach 2007 seinen zweiten Titel gewinnen und so mit seinem jüngeren Bruder Eli gleichziehen.

Zu alt, zu langsam – oder doch nicht?

Einer der prägenden Spieler seiner Zeit ist Peyton Manning ohnehin schon, mit einem erneuten Triumph könnte er die dennoch aufgekommene Kritik nach einer schwierigen Regular Season verstummen lassen. Sowohl körperlich als auch psychisch zu langsam sei er geworden, seine Bewegungen zu steif und seine Würfe zu ungenau, hieß es im Laufe der Saison immer wieder. Folglich lief ihm Backup Brock Osweiler immer mehr den Rang ab. Erst im Conference-Finale gegen die New England Patriots fand Manning zu seiner Form zurück und führte sein Team zum Sieg. Prompt mehren sich die Gerüchte, dass die L.A. Rams an einer Verpflichtung des Spielers mit den meisten Passing Yards der NFL-Geschichte interessiert seien. Jedoch gilt es als höchst wahrscheinlich, dass Manning nach dem Super Bowl zurücktreten wird – möglichst mit einem Sieg zum Abschluss.

Alle Augen auf Newton

Sein größter Konkurrent auf dem Weg zum Titel dürfte Cam Newton sein. Der Quarterback der Carolina Panthers war sowohl während der Regular Season als auch in den Playoffs der Garant für den überragenden Lauf seines Teams: Nur ein Spiel verlor die Mannschaft von Headcoach Ron Rivera bislang und stellte mit dem überragend aufgelegten Newton die beste Offense der Postseason - 385,5 Yards pro Spiel sprechen für sich. Im Super Bowl am Sonntag gilt der 26-Jährige deshalb als Schlüssel, um die starke Defense der Broncos auszuhebeln. Für die Panthers wäre es der erste Super Bowl-Titel, überhaupt stand das recht junge Franchise erst einmal im Endspiel. Dennoch: Bei Buchmachern als auch Football-Fans gilt das Team aus Charlotte mit über 70 Prozent als klarer Favorit, erst recht nach dem fulminanten 49:15-Sieg gegen die Cardinals eine Runde zuvor. Zu stark erscheint der Angriff um Shooting Star Cam Newton für die Broncos. Gewarnt sind die Panthers aber trotzdem. Immerhin besiegte AFC-Champion Denver in einem denkwürdigen Conference-Finale den großen Favoriten New England mit Quarterback-Legende Tom Brady. Und besonders Denvers Peyton Manning wird alles geben, um sein letztes Spiel für die Broncos zu seinem größten zu machen.

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