Quelle: ZAMG

Formel-1 soll lauter, böser und schneller werden

09.07.2015 - 12:15
Die Granden der Formel-1 beraten in Mexiko-City über die Zukunft der Formel 1. Einig ist man sich, dass die Königsklasse attraktiver werden muss.
Zukunft der Formel 1© andriesvanoverbeeke.comZukunft der Formel 1

In einem sind sich die Macher der Formel-1 einig: es muss sich etwas ändern. Aber was sich ändern soll, darüber wird seit Wochen heftig gestritten.

In den nächsten Tagen treffen sich die Vertreter des Motorsport-Weltrats des Weltverbandes FIA in Mexiko-City. Die Weichen für die Zukunft der Königsklasse sollen so gestellt werden, dass die Formel 1 wieder mehr Interessierte anzieht.

Wesentlichen Einfluss auf die Entscheidung werden dabei jedenfalls die Ergebnisse der Befragung der Fahrergewerkschaft GPDA haben. Initiiert von Alexander Wurz, haben rund 200.000 Formel1-Fans ihre Meinung kundgetan.

An Ideen mangelt es deshalb nicht. So könnte etwa der Boxenfunk nur auf sicherheitsrelevante Informationen eingeschränkt werden, um wieder mehr Verantwortung an die Fahrer zurückzugeben. Der Irrweg ökologischer Anwandlungen in einer per Definition nicht vernünftigen Sportart, könnte ebenfalls korrigiert werden. So wird darüber diskutiert, das Spritlimit von 100 auf 110 Kilogramm anzuheben und damit wieder mehr Leistung zu ermöglichen. Mehr Power würde auch wieder einen guten Sound der Rennwagen garantieren. Neben breiteren Reifen, sollen die Formel1-Boliden auch wieder cooler aussehen.

Umstritten sind angedachte Änderungen des Ablaufs der Rennwochenenden. Eventuell soll anstatt des freien Trainings am Samstag bereits eine Art Vor-Qualifying stattfinden. Dessen Ergebnisse sollen für die Startaufstellung eines Sprintrennen am Nachmittag ausschlaggebend sein. Und die Platzierung des Sprintrennen soll dann die endgültige Startaufstellung für das Rennen am Sonntag bedeuten.

(relevant Redaktion)

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