Quelle: ZAMG

LASK und Salzburg trennten sich im Schlager 3:3

28.10.2018 - 19:18
Meister scorte erst knapp vor Schluss zum Remis© APAMeister scorte erst knapp vor Schluss zum Remis

Keinen Sieger brachte der Schlager der 12. Runde der Fußball-Bundesliga am Sonntag. Tabellenführer Red Bull Salzburg und Verfolger LASK trennten sich am Sonntag mit einem 3:3-Remis. Rapid kam gegen Schlusslicht Admira dank Toren von Mario Sonnleitner (31., 62.) zu einem 2:0-Heimsieg, Admira Coach Ernst Baumeister wurde nach der Partie entlassen. St. Pölten unterlag dem WAC auswärts 0:1.

Für die Salzburger lief dank Toren des israelischen Liga-Toptorschützen Munas Dabbur (12./Elfmeter), der zum achten Mal in der laufenden Saison traf, und Amadou Haidara (27.) in der mit 6.100 Zuschauern ausverkauften TGW Arena in Pasching zunächst alles nach Plan. Nach der vermeintlichen LASK-Wende durch Treffer von Gernot Trauner (30.), Thomas Goiginger (45.) und Yusuf Otubanjo (58.) rettete "Joker" Smail Prevljak (84.) den Gästen aber noch einen Punktgewinn.

Am Schluss wurde es nochmals hektisch. Trauner kam nach einem rüden Einsteigen gegen Gulbrandsen unverständlicherweise mit Gelb davon. Die Salzburger Bank war aufgebracht und auch die Akteure auf dem Feld. Marin Pongracic sah nach Schlusspfiff wegen Schiedsrichterkritik noch die Rote Karte.

Salzburg ist damit auch nach dem 21. Saison-Pflichtspiel weiter unbesiegt. Die zu Hause weiter ungeschlagenen Linzer hingegen warten in der Liga schon vier Partien auf einen vollen Erfolg, lösten aber St. Pölten auf Rang zwei ab.

In Hütteldorf kam Rapid zuvor gegen die Admira dank Toren von Mario Sonnleitner (31., 62.) zu einem 2:0-Heimsieg und schoben sich damit in der Tabelle auf Platz sieben. Die Südstädter hingegen sind weiterhin Schlusslicht, auf den Elften Altach fehlt ein Punkt. Nach der Partie wurde Ernst Baumeister als Admira-Trainer freigestellt.

Parallel zum Rapid-Spiel hat der SKN St. Pölten auch sein zweites Spiel unter Neo-Trainer Ranko Popovic verloren. Die Niederösterreicher mussten sich beim WAC mit 0:1 (0:0) geschlagen geben und könnten den zweiten Tabellenplatz in der Fußball-Bundesliga noch am Sonntag an den LASK verlieren. Für die Entscheidung in Wolfsberg sorgte ein Fallrückziehertor von Dever Orgill (55.). Der WAC schob sich dadurch auf Rang vier.

Der WAC beendete zum Start der Rückrunde des Grunddurchganges eine Serie von zuletzt drei Spielen ohne Sieg. St. Pölten dagegen hat seit dem Abgang von Trainer Dietmar Kühbauer weiter kein Tor erzielt. In den drei Partien im Oktober gab es nur einen Punkt. Die nächste Chance auf ein Erfolgserlebnis gibt es im Cup-Achtelfinale am Mittwoch beim Zweitligisten SV Lafnitz. Die Wolfsberger empfangen ebenfalls am Mittwoch im Cup-Schlager Rapid.

(APA)

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