Quelle: ZAMG

Rapid kann doch noch gewinnen - 2:0 gegen die Admira

28.10.2018 - 16:38
Rapid bezwang Admira Wacker mit 2:0© APARapid bezwang Admira Wacker mit 2:0

Rapid kann doch noch gewinnen. Die Hütteldorfer kamen am Sonntag im Fußball-Bundesliga-Heimspiel gegen die Admira dank Toren von Mario Sonnleitner (31., 62.) zu einem 2:0-Heimsieg und schoben sich damit in der Tabelle auf Platz sieben. Die Südstädter hingegen sind weiterhin Schlusslicht, auf den Elften Altach fehlt ein Punkt. Im Parallelspiel besiegte der WAC die Gäste aus St. Pölten 1:0.

Rapid-Coach Dietmar Kühbauer nahm im Vergleich zum 0:5 am Donnerstag in der Europa League bei Villarreal fünf Änderungen in der Startformation vor und kehrte zu dem von den Spielern präferierten 4-2-3-1-System zurück. Diese Maßnahme zeigte zu Beginn Wirkung - die Grün-Weißen diktierten die Partie klar und wurden in der Anfangsphase auch gefährlich.

Nach knapp zwei Minuten landete der Ball im Zuge eines Vorstoßes von Andrei Ivan vor den Füßen von Boli Bolingoli, dessen Volley aus rund sechs Metern ging aber nur ans Außennetz. In der zehnten Minuten flog ein Kopfball von Andrija Pavlovic relativ knapp am Tor vorbei.

Die Admira konnte sich mit Fortdauer der Partie schön langsam befreien und forderte in der 21. Minute vergeblich einen Elfmeter, als Stephan Zwierschitz nach einer Freistoßflanke von Ivan umklammert wurde. So entstand das erste Tor des Spiels durch eine Standard-Situation auf der anderen Seite. In der 31. Minute brachte Christoph Knasmüllner einen Eckball zur Mitte, Pavlovic verlängerte per Kopf und Sonnleitner beförderte den Ball aus kurzer Distanz ins Tor.

Vier Minuten später prüfte Pavlovic Admira-Goalie Andreas Leitner mit einem Distanzschuss, dann folgte die beste Chance der Admira. Nach Pass von Marco Sahanek zog Seth Paintsil allein Richtung Tor, übersah allerdings den mitgeeilten Marin Jakolis und schoss am langen Eck vorbei (40.).

Die zweite Hälfte verlief lange relativ ereignislos, ehe Sonnleitner zum zweiten Mal zuschlug, und zwar wieder bei einem Corner. Knasmüllner spielte kurz ab auf Murg, dessen Flanke wurde von Manuel Martic per Kopf verlängert und Sonnleitner stellte volley im Fallen auf 2:0. Für den steirischen Innenverteidiger waren es die ersten Bundesliga-Treffer seit Februar 2017 und sein erster Doppelpack überhaupt. Danach hatte Rapid keine Mühe mehr, den zweiten Liga-Sieg aus den jüngsten sieben Runden sicherzustellen.

In Wolfsberg verlor der SKN St. Pölten auch sein zweites Spiel unter Neo-Trainer Ranko Popovic. Die Niederösterreicher mussten sich beim WAC mit 0:1 geschlagen geben und könnten den zweiten Tabellenplatz in der Fußball-Bundesliga noch am Sonntag an den LASK verlieren. Für die Entscheidung in Wolfsberg sorgte ein Fallrückziehertor von Dever Orgill (55.). Der WAC schob sich dadurch auf Rang vier.

St. Pölten dagegen hat seit dem Abgang von Trainer Dietmar Kühbauer weiter kein Tor erzielt. In den drei Partien im Oktober gab es nur einen Punkt. Die nächste Chance auf ein Erfolgserlebnis gibt es im Cup-Achtelfinale am Mittwoch beim Zweitligisten SV Lafnitz. Die Wolfsberger empfangen ebenfalls am Mittwoch im Cup-Schlager Rapid.

(APA)

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