Quelle: ZAMG

LASK gegen Sturm 0:0 - Siege für die Austria und Mattersburg

01.10.2018 - 09:46
Die Austria hatte Grund zum Jubeln© APADie Austria hatte Grund zum Jubeln

Sturm Graz hat die Siegesserie des LASK gestoppt. Beim 0:0 in der 9. Bundesliga-Runde gewannen die Linzer nach zuletzt sechs Siegen erstmals nicht, Sturm blieb heuer erstmals ohne Gegentor. Die Austria Wien feierte gegen den TSV Hartberg einen Last-Minute-Sieg (1:0), das Goldtor erzielte Ewandro in der 92. Minute per Kopf. Der SV Mattersburg bezwang Wacker Innsbruck mit 2:1 (0:0).

Nach einer Abtastphase schaffte es der LASK über seine schnellen Angreifer Yussuf Otubanjo und Joao Victor immer wieder gefährlich hinter die Sturm-Abwehrreihen. Erstmals brenzlig wurde es nach zehn Minuten, als Lukas Spendlhofer jedoch noch entscheidend in einen Stanglpass von Reinhold Ranftl rutschte und Schiedsrichter Harald Lechner danach im Getümmel auf Foul gegen Sturm-Goalie Jörg Siebenhandl entschied. Sturm fand allmählich besser in die Zweikämpfe und schaffte es in der 19. Minute erstmals gefährlich vor das gegnerische Tor.

Fortan dominierten die Gäste die Partie und Avlonitis köpfelte eine Ecke von Peter Zulj beinahe zur Führung ein. Der Ball strich aber hauchdünn an der linken Stange vorbei (31.). Nach dem Seitenwechsel waren Versuche von James Holland (48.), Ranftl (56.) und Otubanjo (69.) sowie ein Abschluss des eingewechselten Emeka Eze aus schwierigem Winkel (68.) kleine Höhepunkte. Die meiste Zeit aber neutralisierten sich beide Teams gegenseitig, nahmen in der Schlussphase nicht mehr das letzte Risiko und ließen zudem auch Präzision und Durchschlagskraft vermissen. Die beste Chance auf den Lucky Punch vergab LASK-Joker Dominik Frieser (85.).

Die Austria hatte von Beginn an mehr vom Spiel, agierte aber zumeist ideenlos. Gefährlich wurde es vorerst nur über Kevin Friesenbichler. In der 17. Minute fand der Stürmer in Hartberg-Goalie Rene Swete seinen Meister, acht Minuten später flog sein Schuss am langen Eck vorbei, und in der 29. Minute scheiterte er nach sehenswertem Pass von Alexander Grünwald neuerlich an Swete.

Trotz der violetten Feldüberlegenheit hatten die Hartberger die größte Chance der ersten Hälfte. Sekunden vor der Pause setzte sich Rakjo Rep nach einem hohen Ball in den Strafraum gegen Florian Klein durch und setzte den Ball an die Stange. Nach der Pause ließ Thomas Ebner eine vielversprechende Gelegenheit aus (65.). Bis zur nächsten Chance sollte es länger dauern - die hatte es allerdings in sich. Eine Flanke von Grünwald beförderte der eingewechselte Lucas Venuto in Richtung Tor, Michael Huber rettete jedoch knapp vor der Linie (87.). So musste die Austria bis zur 92. Minute auf das erlösende Tor warten: Eine Flanke von Cristian Cuevas versenkte Ewandro mit einem sehenswerten Kopfball im langen Eck.

Die siegreichen Gäste aus Mattersburg erlebten gegen den TSV Hartberg einen Horror-Start. Stefan Meusburger verschätzte sich und wurde danach vom durchbrechenden Martin Pusic zu einer Notbremse gezwungen. Nach seinem Foul nach 56 Sekunden war der Arbeitstag des Innenverteidigers vorbei. Beim fälligen Freistoß von Jano aus 17 Metern rettete die linke Außenstange (3.). In der 30. Minute stand die kalte Dusche für die überlegenen Mattersburger parat: Doch Eler knallte einen Elfmeter weit über das Tor. Alois Höller hatte zuvor einen Gewaltschuss von Daniele Gabriele mit dem Arm geblockt (29.), wofür er einen Platzverweis erhielt.

Nach dem Seitenwechsel stand Renner im Fokus. Der 24-jährige Mittelfeldspieler erzielte nach Maßflanke von Gruber erst das 1:0 (49.) und verschuldete zwei Minuten später auf der Gegenseite einen weiteren Elfmeter. Schiedsrichter Dieter Muckenhammer hatte nach Cheikhou Diengs Schuss wieder ein strafbares Handspiel ausgemacht. Durmus verwandelte den Strafstoß mit Bauchweh zum 1:1 (52.). Kuster war beim zentralen Schuss des Bundesliga-Premieren-Torschüten noch dran, der Ball fand aber via Innenstange den Weg ins Tor. Die Gastgeber waren auch in der Folge die aktivere und viel gefährlichere Mannschaft. Ein mit viel Schnitt getretener Eckball von Renner senkte sich über den Tiroler Goalie zum 2:1-Endstand ins Tor (80.).

(APA)

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