Quelle: ZAMG

Sturm und Rapid trennten sich 1:1, Salzburg und LASK siegten

02.09.2018 - 19:38
Sturm und Rapid trennten sich in Graz 1:1© APASturm und Rapid trennten sich in Graz 1:1

Sturm Graz und Rapid haben sich am Sonntag mit einem 1:1-Remis im Schlager der sechsten Runde der Fußball-Bundesliga in die Länderspielpause verabschiedet. Beide Teams hinken mit neun Punkten ihren Erwartungen hinterher. Salzburg baute nach der erneut verpatzten Qualifikation für die Champions League Frust ab und besiegte die Admira 3:1. Der LASK besiegte den WAC 2:0.

Rapid-Trainer Goran Djuricin verzichtete diesmal nach dem Europacupauftritt am Donnerstag auf eine starke Rotation, nahm gegenüber der 1:2-Niederlage in Bukarest, die für den Aufstieg reichte, nur zwei Änderungen vor. Maximilian Hofmann rückte für den angeschlagenen Mateo Barac ins Team, Veton Berisha ersetzte den Rumänen Andrei Ivan in der Offensive. Bei Sturm gab es im Vergleich zum Liga-1:1 beim WAC ebenfalls zwei Änderungen. Philipp Huspek bekam überraschend an vorderster Front gegenüber Philipp Hosiner der Vorzug, Markus Lackner spielte anstelle von Sandi Lovric.

Ausgerechnet der Ex-Grazer Deni Alar bewahrte Rapid in der Merkur Arena vor 14.487 Zuschauern mit seinem Tor in der 78. Minute vor einer Niederlage. Peter Zulj hatte die Hausherren mit einem sehr strittigen Elfmeter in Führung geschossen (37.).

Nach dem Seitenwechsel waren die Gäste gezwungen, mehr für die Offensive zu machen. Sturm verlegte sich aufs Kontern und wollte fast nur noch das Ergebnis verwalten. Der Ausgleich lag bereits in der 59. Minute erstmals in der Luft. Nach Knasmüllner-Idealzuspiel schoss der während der Partie immer wieder mit Schmähgesängen bedachte Alar aus acht Metern drüber. Die zweite Chance ließ sich der Ex-Grazer bei seiner Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte nicht mehr nehmen. Wieder bestens bedient von Knasmüllner vollendete der Stürmer diesmal souverän.

Sturm ist damit in der Bundesliga schon fünf Partien gegen Rapid ungeschlagen. Die am Donnerstag in die Europa-League-Gruppenphase aufgestiegenen Wiener liegen unmittelbar vor den mittlerweile sechs Pflichtspiele sieglosen Grazern auf Rang fünf. Der 400. Heimsieg in der Ligageschichte blieb Sturm verwehrt, sie fixierten mit dem 400. Remis aber ein anderes Jubiläum.

Red Bull Salzburg betrieb indes Frustbewältigung. Beim 3:1-Heimsieg gegen die Admira waren den Salzburgern die Nachwirkungen der neuerlich verpassten Champions League anzumerken, der sechste Saisonsieg war aber hochverdient. Das Team von Trainer Marco Rose ist in der Liga weiter ohne Punktverlust und vier Punkte vor St. Pölten an der Tabellenspitze.

Takumi Minamino (44.), Enock Mwepu (60.) und Amadou Haidara (88.) ließen die Salzburger mit ihren Toren vier Tage nach dem CL-Drama gegen Roter Stern Belgrad (2:2) den erwarteten Pflichtsieg einfahren. Die Admira wehrte sich zwar nach Leibeskräften, war vom fünften Punkt in dieser Saison aber trotz des zwischenzeitlichen Anschlusstores von Wilhelm Vorsager (68.) relativ weit entfernt. Für die neuntplatzierte Elf von Trainer Ernst Baumeister war es immerhin der zweite Ligatreffer in dieser Saison.

Der LASK geht als Tabellendritter der Fußball-Bundesliga in die Länderspielpause. Die Oberösterreicher gewannen am Sonntag das nominelle Spitzenspiel der 6. Runde gegen den WAC mit 2:0 (1:0) und sind damit in dieser Saison in Heimspielen noch ungeschlagen. Peter Michorl mit einem Freistoß ins Kreuzeck (29.) und James Holland mit seinem ersten Bundesliga-Tor (48.) schossen den LASK zum vierten Sieg im sechsten Spiel. Der WAC fiel mit der zweiten Saisonniederlage auf Rang sieben zurück.

(APA)

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