Quelle: ZAMG

Salzburg weiter souverän - Mattersburg inferior

18.08.2018 - 20:12
Salzburger vergaben jede Menge Topchancen© APASalzburger vergaben jede Menge Topchancen

Fußballmeister Salzburg hat sich am Samstag mit einem 2:0 gegen Hartberg für das Champions-League-Play-off gegen Roter Stern Belgrad am Dienstag warm geschossen. Ein Doppelpack von Smail Prevljak (49., 59.) sorgte für einen verdienten Sieg der "Bullen". Mit 0:6 kam hingegen Mattersburg daheim gegen den WAC unter die Räder. St. Pölten siegte in Innsbruck 2:0.

Mit dem elften Salzburger Heimspielsieg in Serie, ungeschlagen ist man vor eigenem Publikum bereits seit 27. November 2016 bzw. 45 Pflicht-Matches en suite, thront die Elf von Marco Rose nach vier Runden mit dem Maximum von 12 Punkten vor St. Pölten (10). Aufsteiger Hartberg wartet hingegen nach dem 4:2-Heimsieg über Mattersburg auf Zuwachs seiner drei Punkte.

Rose stellte im Vergleich zum 1:0 in Skopje auf sechs Positionen um. Die Dominanz der Hausherren war trotzdrem erdrückend und führte schon vor der Pause zu 15 Torschüssen. Viele davon fielen zu harmlos aus, gingen wie bei Hannes Wolf (1.) an die Stange oder wurden Beute von Rene Swete.

Kurz vor Ende des ersten Durchgangs schien dann der Salzburger Bann gebrochen: Doch Prevljak jagte den Volley nach Vorlage von Andreas Ulmer allein am Fünfer neben das Tor (45.). Der Heimkehrer aus Mattersburg konnte es wohl selbst nicht fassen, machte bald nach Wiederbeginn diesen Lapsus aber mehr als gut. Erst traf er just nach einem vom herauslaufenden Stankovic vereitelten Konter und schnellem Umschalten, zehn Minuten später war er mit einem herrlichen Schlenzer ins lange Eck erneut zur Stelle.

Die Partie war spätestens da gelaufen, gegen Ende kamen mit Munas Dabbur und Reinhold Yabo auch zwei Stammkräfte noch zum Einsatz. Im Finish vergab Minamino das 3:0 (84.). Stankovic, der laut Rose auch in Belgrad wieder spielen soll, ließ sich von einem abgefälschten Schuss von Rajko Rep (64.) ebenso wenig überraschen wie bei einem Versuch Fleckers (93.).

Mit einem 6:0 schoss der WAC die Mattersburg in die totale Krise. Die Wolfsberger sind damit schon drei Spiele ungeschlagen. Die Gastgeber kassierten indes die dritte Niederlage en suite. SVM-Coach Gerald Baumgartner ist schwer angezählt, nachdem sein Co-Trainer Renato Gligoroski bereits entlassen worden ist.

Die ersten Liga-Triplepacks von Marc Andre Schmerböck (38., 45.+3, 75.) und Michael Liendl (33., 52., 84.) sorgten für den klaren Erfolg der Kärntner, die zuvor schon zu Hause die Austria 1:0 besiegt und zuletzt ein 0:0 bei Rapid erreicht hatten. Nur zum Auftakt hatte das Team von Christian Ilzer 3:4 in St. Pölten verloren. Mattersburg gewann dagegen nur das Auftaktspiel in Altach 3:2. Danach folgten ein 0:2 zu Hause gegen Serienmeister Salzburg sowie zuletzt ein 2:4 beim Aufsteiger in Hartberg.

"Auswärts 6:0 zu gewinnen ist eine Riesenfreude. Die erste halbe Stunde haben wir uns schwergetan. Auch ein klarer Elfer wurde für Mattersburg nicht gegeben. Um ehrlich zu sein, wir waren nicht gerade vom Pech verfolgt. Schmerböck und Liendl haben uns durch ihre große Qualität den Sieg beschert", sagte WAC-Trainer Christian Ilzer.

Weiter im Vorwärtsgang befindet sich St. Pölten. Die Niederösterreicher feierten am Innsbrucker Tivoli den bereits dritten Saisonsieg in der Fußball-Bundesliga. Die Elf von Trainer Dietmar Kühbauer ist seit mittlerweile acht Pflichtspielen ungeschlagen und bleibt mit zehn Punkten sogar auf Tuchfühlung mit Leader Salzburg.

Die in der Aufstiegssaison so heimstarken Innsbrucker warten hingegen nach dem zweiten Saisonheimspiel noch auf den ersten Punktgewinn vor heimischem Publikum. Die 4.321 Zuschauer sahen in der zweiten Hälfte zwar eine Leistungssteigerung inklusive vieler Chancen der Elf von Karl Daxbacher. Treffen sollten allerdings nur die Gäste durch Rene Gartler (11.) und Daniel Schütz (94.). Dies auch, weil Schiedsrichter Alexander Harkam ein elfmeterreifes Foul an Wacker-Debütant Cheikhou Dieng als Schwalbe bewertete (58.).

Am Sonntag kommt es zum direkten Duell der Europacup-Starter LASK und Rapid. Sturm will sich gegen Altach rehabilitieren, die Austria empfängt Admira.

(APA)

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