Quelle: ZAMG

St. Pölten kletterte auf Platz zwei - Rapid enttäuschte

12.08.2018 - 19:34
St. Pölten fügte Sturm Graz erste Liga-Niederlage zu© APASt. Pölten fügte Sturm Graz erste Liga-Niederlage zu

Der SKN St. Pölten bleibt das Team der Stunde in der Fußball-Bundesliga. Das Team von Dietmar Kühbauer überholte mit einem 2:0 gegen Sturm Graz die Steirer in der Tabelle und ist mit sieben Punkten neuer Zweiter hinter Red Bull Salzburg. Rapid Wien enttäuschte mit einem Heim-0:0 gegen den Wolfsberger AC. Die Wiener halten nach drei Spielen bei fünf Zählern.

Der LASK feierte in der Südstadt einen Last-Minute-Sieg in der Höhe von 0:1 gegen die Admira und im Gegensatz zu Sturm und Rapid eine gelungene Generalprobe vor den Rückspielen in der Europa-League-Qualifikation am Donnerstag. Die Tabelle wird von makellosen Salzburgern angeführt, die Austria Wien bereits am Samstag 2:0 besiegt hatten. Erfolgserlebnisse gab es da auch für die Aufsteiger Hartberg (4:2 gegen Mattersburg) und Innsbruck (2:1 in Altach).

Die Überraschung der Liga ist bisher St. Pölten. Das Team von Dietmar Kühbauer fügte Vizemeister Sturm Graz nicht nur die erste Saison-Niederlage in der Liga zu, sondern arbeitete sich auch auf Rang zwei vor. Daniel Luxbacher (12.) und Taxiarchis Fountas (86.) bescherten den Niederösterreichern mit ihren Toren den Sieg.

St. Pölten gewann fünf der saisonübergreifend letzten sechs Bundesligapartien. Sturm musste bei der Generalprobe vor dem Rückspiel in der Europa-League-Qualifikation in Larnaka, wo es ein 0:2 aus dem Hinspiel wettzumachen gilt, erstmals in dieser Meisterschaft Punkte abgeben. Das Team von Heiko Vogel liegt trotz der Niederlage auf Rang drei.

Fußball-Rekordmeister Rapid ist unterdessen auch im zweiten Saison-Heimspiel in der Fußball-Bundesliga sieglos geblieben. Nach dem 1:1 gegen Altach vor einer Woche kamen die Hütteldorfer am Sonntag im Allianz Stadion gegen den WAC nur zu einem schmeichelhaften 0:0. Die Generalprobe vor dem wichtigen Europa-League-Qualifikations-Rückspiel gegen Slovan Bratislava brachte nicht den erhofften Befreiungsschlag.

Die Wiener lieferten vor 14.800 Zuschauern eine über weite Strecken enttäuschende Vorstellung ab, für die es von den Fans im Stadion immer wieder, vor allem aber nach Schlusspfiff, Pfiffe gab. Am Ende war der Punktgewinn, der fünfte im dritten Ligaspiel, das einzig wirklich Positive. Die Kärntner halten bei vier Zählern, sie blieben nach dem Heim-1:0 gegen die Austria auch gegen den zweiten Wiener Topclub unbesiegt und gingen nur aufgrund der fehlenden Effizienz nicht als Sieger vom Feld.

Der LASK hat derweil in der Liga erstmals voll angeschrieben. Ein Last-Minute-Tor von Markus Wostry (91.) bescherte den Linzern in der dritten Runde einen 1:0-Erfolg bei Admira Wacker. Damit feierte die von Trainer Oliver Glasner stark umgekrempelte Truppe auch eine gelungene Generalprobe für das Europa-League-Rückspiel gegen Besiktas Istanbul am Donnerstag.

In der Tabelle kletterte der LASK mit nunmehr vier Punkten auf Rang sechs, die Admira ist mit drei Zählern Elfter. Für die Niederösterreicher, die für eine klare Leistungssteigerung nach der Pause nicht belohnt wurden, war es bereits die fünfte Niederlage im sechsten Saisonpflichtspiel.

(APA)

Home
Politik
Chronik
Wirtschaft
Sport
Kultur
Society
Life
Reise
Motor
Hightech