Quelle: ZAMG

Salzburg fixierte Liga-Punkterekord, Rapid holte Rang drei

20.05.2018 - 21:36
Salzburg bekam den Meisterteller überreicht© APA (Krugfoto)Salzburg bekam den Meisterteller überreicht

Red Bull Salzburg hat einen neuen Bundesliga-Punkterekord aufgestellt. Die Salzburger halten nach einem 1:0-Sieg gegen Mattersburg vor der letzten Runde bei 83 Punkten. Nach dem Sieg erhielten die "Bullen" den Meisterteller. Rapid fixierte mit einem 4:1-Erfolg gegen Altach Tabellenrang drei, da der LASK zuhause gegen den WAC 1:3 verlor. Weiters: St. Pölten - Austria 2:0, Sturm Graz - Admira 2:0.

Salzburg hat sich vor seiner Meisterparty einen Zittersieg erarbeiten müssen. Die Salzburger bejubelten am Sonntag in der 35. und vorletzten Bundesliga-Runde ein 1:0 (0:0) gegen den SV Mattersburg. Den entscheidenden Treffer vor 14.441 Zuschauern erzielte Fredrik Gulbrandsen erst in der 95. Minute. Danach erhielten die Salzburger zum fünften Mal in Serie den Meisterteller überreicht. Salzburg musste nach Rot für Hannes Wolf ab der 56. Minute mit einem Mann weniger auskommen. Dennoch übertrafen die Bullen mit 83 Zählern den Bundesliga-Punkterekord der Wiener Austria aus der Saison 2012/13 (82). Die bisher beste Saison der Liga-Geschichte hatte die Austria mit 26 Siegen und auf die Dreipunkteregel hochgerechnet 84 Zählern absolviert - auch diese ist für die Salzburger nächste Woche noch in Reichweite.

Salzburg hat sich vor seiner Meisterparty einen Zittersieg erarbeiten müssen. Die Salzburger bejubelten am Sonntag in der vorletzten Bundesliga-Runde ein 1:0 (0:0) gegen den SV Mattersburg. Den entscheidenden Treffer vor 14.441 Zuschauern erzielte Fredrik Gulbrandsen erst in der 95. Minute. Danach erhielten die Salzburger zum fünften Mal in Serie den Meisterteller überreicht. Salzburg musste nach Rot für Hannes Wolf ab der 56. Minute mit einem Mann weniger auskommen. Dennoch übertrafen die Bullen mit 83 Zählern den Bundesliga-Punkterekord der Wiener Austria aus der Saison 2012/13 (82). Die bisher beste Saison der Liga-Geschichte hatte die Austria mit 26 Siegen und auf die Dreipunkteregel hochgerechnet 84 Zählern absolviert - auch diese ist für die Salzburger nächste Woche noch in Reichweite.

Dafür bedurfte es aber eines Herzschlagfinales. Gulbrandsen sorgte mit seinem Last-Minute-Treffer für wahre Jubelstürme. Der Norweger traf nach Freistoßflanke von Stefan Lainer und Kopfballvorarbeit von Munas Dabbur aus kurzer Distanz. Es war sein elftes Saisontor. Für Mattersburg ist Endrang sechs eine Runde vor Schluss damit noch nicht endgültig fixiert.

In Hütteldorf erzielten die weiteren Treffer für Rapid Joelinton (5., 14.) und Stefan Schwab (60.), das Ehrentor der Altacher gelang Adrin Grbic (45.). Dass die Grün-Weißen mit diesem Sieg Endrang drei fixierten, ging in der allgemeinen Feierstimmung beinahe unter. Durch die 1:3-Heimniederlage des LASK gegen den WAC muss Rapid erst in der dritten und nicht wie die Linzer in der zweiten Europa-League-Quali-Runde einsteigen. Hofmann war vor dem Anpfiff bereits offiziell verabschiedet worden, seine große Party steigt aber noch am 22. Juli im Match zwischen Rapid und "Steffen und Freunde" im Allianz Stadion. Auch die scheidenden Joelinton, Mario Pavelic und Louis Schaub wurden geehrt - Letzterer unter Tränen.

Vizemeister Sturm Graz hat sich ebenfalls gebührend von seinen Fans im letzten Heimspiel der Fußball-Bundesliga-Saison verabschiedet. Die Steirer gewannen in der Merkur Arena gegen die Admira mit 2:0 (0:0) und haben damit nach wie vor die Chance, die 70-Punkte-Marke zu knacken. Vor der 36. und letzten Runde halten die Schützlinge von Coach Heiko Vogel bei 69 Zählern. Deni Alar mit seinem 20. Saisontor (49.) und Thorsten Röcher (76.) sorgten für den dritten Sturm-Sieg gegen die Admira in Folge. Die Basis für eine tolle Feier angesichts der herausragenden Saison mit Cupsieg, Rang zwei und Champions-League-Qualifikation war damit geschaffen. Die startete nach Schlusspfiff im Stadion.

Der Wolfsberger AC befindet sich unter Interimstrainer Robert Ibertsberger ebenfalls weiter auf der Erfolgsstraße. Die Kärntner feierten am Sonntag mit einem 3:1 (1:0) beim LASK verdient den vierten Sieg in den jüngsten fünf Matches und verdarben den Linzern die geplante Heim-Party zum Saisonfinale. Der LASK kassierte in der vorletzten Runde die dritte Niederlage in Serie und vergab damit die Chance auf den dritten Platz. Vor dem abschließenden Match in Mattersburg haben die Athletiker vier Punkte Rückstand auf den SK Rapid, der Altach 4:1 bezwang. Die Qualifikation für die Europa League muss der LASK damit eine Runde früher (in der 2. Runde) als die Hütteldorfer in Angriff nehmen.

Den WAC-Sieg stellte indes wie schon zuletzt gegen die Austria Dominik Frieser mit einem Doppelpack sicher. Der 24-Jährige bezwang Keeper Pavao Pervan mit einem Flachschuss (27.) und kurz nach der Pause von rechts mit einem Schuss ins kurze Kreuzeck (48.). Gegen zehn Wolfsberger - Mario Leitgeb hatte nach Fouls die Gelb-Rote Karte erhalten (57.) - gelang den Gastgebern der Anschlusstreffer durch Joao Victor (71.). Seinem sechsten Saisontor - aus kurzer Distanz erzielt - gingen Abwehrfehler des WAC voraus. In der Nachspielzeit jagte Majeed Ashimeru Felix Luckeneder den Ball ab, düpierte Keeper Pervan und sorgte für den Endstand (93.).

Je unwahrscheinlicher das Szenario einer Relegation wird, desto besser kommt indes der SKN St. Pölten in Form. Am Sonntag feierte das Schlusslicht der Fußball-Bundesliga mit einem 2:0 (1:0) gegen die Wiener Austria den zweiten Sieg nacheinander und den überhaupt erst vierten in dieser Saison. Die auf Platz sieben abgerutschte Austria erlitt die fünfte Niederlage in den jüngsten sechs Spielen. Nach St. Pöltens Führung durch Shootingstar Robert Ljubicic (7.) brauchte die Austria lange, um ins Spiel zu finden. Zahlreiche Eigenfehler zeigten die Verunsicherung der Violetten auf. Die Chance auf den Ausgleich ließ Alexander Grünwald aus, der Kapitän setzte in der 45. Minute einen Foulelfmeter an die Stange. Nach dem Seitenwechsel war es für kurze Zeit ein offener Schlagabtausch. Der starke David Atanga (66.) stellte auf 2:0, dabei blieb es bis zum Schluss.

(APA)

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