Quelle: ZAMG

Sturm festigt Rang zwei - Admira fix im Europacup

12.05.2018 - 20:57
Deni Alar zerlegte die Linzer© APADeni Alar zerlegte die Linzer

Sturm Graz hat am Samstag in der 34. Bundesliga-Runde Rang zwei gefestigt. Die Grazer feierten gegen den LASK einen 3:1-Heimsieg. Die Admira fixierte die Teilnahme an der Europa-League-Qualifikation durch ein Heim-1:1 gegen Mattersburg. St. Pölten feierte mit einem 3:1 in Altach den ersten Sieg unter Neo-Coach Didi Kühbauer. Das Gastspiel der Austria in Wolfsberg wurde wegen Regens abgebrochen.

Sturm Graz kommt aus dem Feiern nicht heraus. Nach dem Gewinn des ÖFB-Cups am Mittwoch in Klagenfurt machten die Steirer am Samstag zum Auftakt der 34. Runde der Fußball-Bundesliga mit einem 3:1-Heimsieg gegen den LASK den wohl entscheidenden Schritt zum Vizemeistertitel. Der bringt einen Platz in der Champions-League-Qualifikation, die der Aufsteiger aus Oberösterreich nicht mehr erreichen kann.

Einziger Sturm-Gegner bleibt damit Rapid. Zumindest bis Sonntag. Da muss der Rekordmeister den Schlager in Hütteldorf gegen Salzburg gewinnen, um die kleine Chance auf Rang zwei noch zu wahren. Der Rückstand würde aber auch dann noch fünf Punkte betragen. Sturm hätte also im Heimspiel gegen die Admira und der Auswärtspartie in Altach zwei weitere Möglichkeiten, alles klarzumachen.

Sturm fehlte nach dem 120-minütigen Auftritt beim 1:0-Sieg nach Verlängerung gegen Meister Salzburg im Wörthersee-Stadion zwar die Frische, Fehler der Gäste sowie eine perfekte Effizienz führten trotzdem zum Erfolg. Matchwinner war Deni Alar mit einem Triplepack (14./Elfmeter, 28., 46.). Der 28-jährige Stürmer machte die schnelle Gästeführung durch Maximilian Ullmann (11.) wett, erhöhte sein Saisontorkonto auf 19 und stieg voll in den Kampf um die Torjägerkrone ein. Salzburgs Munas Dabbur führt die Wertung mit 20 Toren an.

Der FC Admira hat das fünfte und letzte Europacup-Ticket seit Samstagabend endgültig in der Tasche. Den Niederösterreichern reichte ein knappes 1:1-Remis in der BSFZ-Arena gegen den SV Mattersburg, um definitiv nicht mehr von Rang fünf verdrängt werden zu können. Die Burgenländer sind zwei Spiele vor Schluss acht Zähler dahinter Sechster.

Die Mattersburger gingen durch den 16. Saisontreffer von Smail Prevljak (54.) in Führung und hätten danach den Sack zumachen müssen. Die fehlende Effizienz der Gäste hielt die Admiraner aber im Spiel, weshalb sie auch zum Ausgleich durch ein Eigentor von Thorsten Mahrer (73.) kommen konnten. Nach einem Jahr Pause sind die Südstädter damit wieder im internationalen Geschäft vertreten, sie steigen im Sommer in der zweiten Qualifikationsrunde zur Europa League ein.

Der SKN St. Pölten hat eine lange Misserfolgsserie beendet. Mit einem 3:1-Auswärtssieg gegen Altach gelang den als Schlusslicht feststehenden Niederösterreichern nach zuletzt nur einem Punkt aus neun Partien wieder ein Sieg, womit der erste volle Erfolg unter Neo-Coach Dietmar Kühbauer eingefahren und Selbstvertrauen für eine mögliche Relegation getankt wurde.

Nach der schnellen Führung der Vorarlberger durch Michael Cheukoua (5.) sorgten Pak Kwang-Ryong (24.), David Atanga (27.) und Manuel Martic (74.) für den verdienten Sieg der Gäste, die erst zum dritten Mal in dieser Saison gewannen und zum ersten Mal in dieser Spielzeit mehr als zwei Tore erzielten. Die Altacher hingegen enttäuschten über weite Phasen des Spiels, was die Position von Trainer Klaus Schmidt nicht unbedingt festigen dürfte.

Der WAC trauert unterdessen einem möglichen Sieg nach. Das Spiel gegen die Austria musste beim Stand von 2:0 für die Wolfsberger zur Pause abgebrochen werden. Ein heftiges Unwetter im Lavanttal hatte das Spielfeld unbespielbar gemacht. Schiedsrichter Dietmar Muckenhammer pfiff die Partie nicht mehr an. Das Spiel muss damit neu ausgetragen werden.

Zum Zeitpunkt des Abbruchs hatte Issiaka Ouedraogo (22., 31.) den Vorletzten in Führung geschossen, Michael Madl sah aufseiten der Wiener noch dazu in der 45. Minute die Gelb-Rote Karte. Die Partie der 34. Runde wurde wegen eines Gewitters bereits in der ersten Hälfte für rund 20 Minuten unterbrochen. Ein neuer Termin stand vorerst noch nicht fest, er soll laut Austria-Angaben am Sonntag fixiert werden.

(APA)

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