Quelle: ZAMG

Rapid feierte lockeren 5:1-Heimsieg über WAC

17.03.2018 - 20:49
Die Kräfteverhältnisse waren von Anfang an klar© APADie Kräfteverhältnisse waren von Anfang an klar

Rapid hat in der 27. Bundesligarunde einen klaren Heimsieg über den WAC eingefahren. Die Hütteldorfer setzten sich dank Treffern von Giorgi Kvilitaia, der auch ein Eigentor erzielte, und Veton Berisha mit 5:1 durch. Nach dem Spiel musste Heimo Pfeifenberger seinen Hut als WAC-Trainer nehmen. Sturm Graz schlug Altach 1:0, St. Pölten unterlag der Admira 1:2, der LASK besiegte Mattersburg 3:1.

Bei Rapid hat die öffentliche Kritik von Sport-Geschäftsführer Fredy Bickel nach dem 0:0 vor einer Woche in Altach offenbar ihre Wirkung nicht verfehlt. Rapid agierte von Beginn an zielstrebig und wurde erstmals in der 3. Minute gefährlich, als Thomas Murg aus guter Position weit über die Latte schoss. Fünf Minuten später schlug es schon zum ersten Mal im Tor der Gäste ein. Kvilitaia kam im Sechzehner nach einem Kontakt mit Michael Sollbauer zu Fall, den dafür verhängten, fragwürdigen Strafstoß verwertete Kvilitaia lässig und mit etwas Glück.

Es folgten zwei große Auftritte von jenem Mann, der anstelle des zuletzt kritisierten und auf die Bank degradierten Philipp Schobesberger eine Chance bekam. In der 25. Minute brachte Berisha nach Galvao-Pass den Ball im langen Eck unter, vier Minuten später stellte der Offensivspieler aus ähnlicher Position mit einem Schlenzer ins Kreuzeck auf 3:0.

Wenige Minute nach der Pause erzielte Kvilitaia dann seinen zweiten Treffer. Die WAC-Abwehr servierte Schaub den Ball auf dem Silbertablett, der ÖFB-Teamspieler legte für Kvilitaia ab, und der Georgier bugsierte das Spielgerät aus kurzer Distanz im Fallen ins Netz.

Der nächste Treffer des Stürmers landete dann im falschen Tor. Nach einem Eckball für den WAC bezwang Kvilitaia seinen eigenen Tormann mit einem Kopfball ins kurze Eck. Dafür durfte er in der 89. Minute praktisch ohne Gegenwehr die WAC-Abwehr austanzen und mit einem Schuss ins Kreuzeck auf 5:1 erhöhen.

Erst am Abend spielte Sturm Graz und holte im dritten Anlauf den ersten Heimsieg unter Trainer Heiko Vogel. Die Steirer gewannen gegen den SCR Altach dank eines Treffers von Deni Alar (16.) mit 1:0 und rückten damit Spitzenreiter Red Bull Salzburg zumindest bis Sonntag auf fünf Punkte nahe. Außerdem wurde der Elf-Zähler-Vorsprung auf den Dritten Rapid gewahrt.

Ernsthafte Zweifel am vierten Pflichtspiel-Erfolg en suite für Sturm kamen praktisch nie auf. Die Gastgeber beherrschten von Beginn an das Geschehen und erzielten in der 16. Minute das entscheidende Tor. Nach einem sehenswerten Doppelpass zwischen Alar und Bright Edomwonyi schob der Steirer zum 1:0 ein.

Platz vier in der Tabelle hält weiter die Admira. Das Team von Ernst Baumeister setzte sich in St. Pölten dank eines Doppelschlags kurz vor der Pause 2:1 durch. Zunächst verwandelte Markus Lackner in der 42. Minute einen Foulelfmeter etwas glücklich (42.), dann sorgte Lukas Grozurek mit einem herrlichen Heber in der zweiten Minute der Nachspielzeit für die Vorentscheidung. David Atanga machte mit seinem Tor in der 61. Minute das Spiel zwar noch einmal spannend, dennoch setzte es für St. Pölten die 21. Saison-Niederlage.

Im dritten Abendspiel stellte Aufsteiger LASK die Weichen in Richtung obere Tabellenhälfte. Der Fünfte setzte sich im Heimduell mit Mattersburg nach 0:1-Pausenrückstand noch mit 3:1 durch und distanzierte den Sechsten um sieben Punkte. Eine starke zweite Hälfte und Tore von Samuel Tetteh (55.), sowie ein Doppelpack Joao Victors (62., 71.) sorgten für den verdienten Erfolg.

Mattersburg-Goalgetter Smail Prevljak hatte die Burgenländer im Duell des drittbesten mit dem stärksten Team des abgelaufenen Quartals schon in der ersten Minute in Führung gebracht. Nach schwacher Leistung in der ersten Hälfte sorgten die "Athletiker" aber noch für den zweiten Sieg en suite bzw. den fünften Heimerfolg in den jüngsten sechs Auftritten.

Die 27. Runde wird am Sonntag mit der Partie des Tabellenführers abgeschlossen. Dortmund-Schreck Salzburg empfängt die Wiener Austria.

(APA)

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