Quelle: ZAMG

Sturm beendete Admira-Heimserie, Rapid schwächelte in Altach

10.03.2018 - 20:53
Bright Edomwonyi brachte Sturm nach der Pause erstmals in Führung© APA (EXPA/Haumer)Bright Edomwonyi brachte Sturm nach der Pause erstmals in Führung

Sturm Graz hat am Samstag das Spitzenspiel der 26. Bundesliga-Runde gewonnen. Der Tabellenzweite feierte einen verdienten 4:2-Sieg bei der Admira. Die Admira fiel dadurch hinter die nun punktegleichen Rapidler, die nur 0:0 in Altach spielten, an die vierte Stelle zurück. Nur einen Zähler dahinter lauert der LASK nach einem 3:0 gegen den WAC. Die Austria gewann 4:0 gegen Schlusslicht St. Pölten.

Matchwinner für die Grazer war Bright Edomwonyi, der in der Winterpause zu den Steirern zurückgekehrt war. Der 23-jährige Nigerianer erzielte zwei Treffer (17., 54.), Marvin Potzmann (45.) und Deni Alar (95.) die weiteren für die Grazer, die zweimal in Rückstand geraten waren.

Sasa Kalajdzic (11.) und Patrick Schmidt (27.) hatten die Admira in Führung gebracht. Trotzdem mussten die stark ersatzgeschwächten Niederösterreicher am Ende die erste Heimniederlage seit dem 1:3 am 27. August 2017 gegen die Wiener Austria zur Kenntnis nehmen. Vor dem Duell der zweitbesten Heimmannschaft mit dem zweitbesten Auswärtsteam hatte die Admira in der BSFZ-Arena sogar fünf Siege in Serie gefeiert. Zuletzt wurden im Februar sowohl Rapid als auch die Austria mit 1:2-Niederlagen nach Hause geschickt.

Rapid kann auch weiterhin nicht in Altach gewinnen. Die Hütteldorfer mussten sich trotz einiger hochkarätiger Chancen mit einem 0:0 begnügen und halten damit bei je drei Remis und Niederlagen aus den jüngsten sechs Auftritten in der Cashpoint-Arena. Zudem reichte es für die Wiener in den ersten sechs Liga-Partien dieses Jahres nur zu sechs Punkten.

So war die Verbannung des Rapid-Co-Trainers und ehemaligen Altach-Assistenzcoaches Martin Bernhard auf die Tribüne in der 85. Minute eines der wenigen Highlights der Partie. Eine andere, allerdings negative, markante Szene war die Verletzung von Jan Zwischenbrugger. Der 27-jährige Altacher erlitt einen Schlüsselbeinbruch, wurde auf einer Bahre vom Spielfeld getragen und fällt wohl länger aus.

WAC-Trainer Heimo Pfeifenberger dürfte indes unmittelbar vor dem Rauswurf stehen. Seine Mannschaft kassierte am Samstag durch einen Doppelpack von Thomas Goiginger (24., 36.) und ein umstrittenes, vorerst Samuel Tetteh zugeschriebenes Tor (67.) ein Heim-0:3 gegen den LASK und ließ dabei die von Clubchef Dietmar Riegler geforderte spielerische Steigerung weitgehend vermissen.

Eine Entscheidung über die Zukunft von Pfeifenberger ist noch nicht gefallen, die Bilanz von nur einem Sieg aus den jüngsten 19 Runden spricht aber nicht gerade für einen Verbleib des Ex-Teamspielers. Dabei war den Wolfsbergern das Bemühen nicht abzusprechen - von Beginn an suchten die Gastgeber den Weg Richtung LASK-Tor, gegen die souveräne Linzer Defensive gab es aber praktisch kein Durchkommen.

Unter Neo-Trainer Thomas Letsch weiter im Aufwind befindet sich die Wiener Austria. Die Favoritner setzten sich am Samstag im Ernst-Happel-Stadion gegen Schlusslicht St. Pölten klar 4:0 durch und blieben wie zuletzt beim 2:0 gegen den WAC ohne Gegentor. Der Siebente der Fußball-Bundesliga konnte den Rückstand auf den Sechsten Mattersburg vorerst für einen Tag auf einen Zähler verringern.

Für die Tore in einer über weite Strecken einseitigen Partie sorgten Florian Klein (12., 85.), Christoph Monschein (37.) und Michael Madl (73.). Nach zuvor drei Niederlagen in Folge, die Trainer Thorsten Fink den Job gekostet hatten, war es nun der zweite Sieg nacheinander für die Wiener und zugleich ihr 800. in der Bundesliga-Geschichte.

Mattersburg kann den Vorsprung auf die Austria am Sonntag wieder auf vier Punkte schrauben. Die Burgenländer sind zum Abschluss der 26. Runde gegen Leader Salzburg im Einsatz, der mit einem Europa-League-Sieg gegen Borussia Dortmund in der Tasche ostwärts reist.

(APA)

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