Quelle: ZAMG

Austria siegte bei Letsch-Debüt, Sturm festigte Platz zwei

03.03.2018 - 20:45
Erster Austria-Erfolg im Frühjahr© APAErster Austria-Erfolg im Frühjahr

Im ersten Spiel unter Trainer Thomas Letsch hat Austria Wien die Durststrecke beendet und den WAC daheim 2:0 bezwungen. Sturm Graz festigte mit einem 2:0 beim LASK Platz zwei. Der SV Mattersburg feierte einen knappen 3:2-Heimsieg gegen die Admira, Altach entführte mit einem 2:1 drei Zähler aus St. Pölten. Abgeschlossen wird die 25. Bundesliga-Runde am Sonntag mit dem Duell Salzburg gegen Rapid.

Beim Debüt von Neo-Trainer Thomas Letsch gelang der Wiener Austria der erste Sieg im Frühjahr. Der 2:0-Erfolg gegen den Wolfsberger AC war verdient, viel Glanz versprühten die Wiener aber nicht. Raphael Holzhauser mit einem sehenswerten Freistoß (18.) und Dominik Prokop (53.) trafen für die "Veilchen", die in vier Runden im neuen Jahr zuvor nur einen Punkt geholt hatten.

Tarkan Serbest sah bei den Siegern im Finish die Gelb-Rote Karte (82.). Es war der erst dritte Ligaerfolg der Austria in den vergangenen 15 Runden, der zweite gegen den WAC. Die Lavanttaler boten offensiv wenig, sie halten nach fünf Frühjahresspielen bei bescheidenen zwei geschossenen Treffern.

Ebenfalls eine Durststrecke beendet hat Sturm Graz mit dem 2:0-Sieg beim LASK. Auch hier durfte Neo-Coach Heiko Vogel über den ersten Dreipunkter auf der Kommandobrücke jubeln. Der 18-Jährige Dario Maresic (40.) und Peter Zulj (57.) sicherten dem Deutschen nach dem Einzug ins Cup-Halbfinale das zweite Erfolgserlebnis innerhalb von vier Tagen und sorgten dafür, dass Sturm Leader Salzburg vorerst auf sieben Punkte nahekam.

Dem LASK wiederum gelang es nicht, den Gegner mit gewohnten Pressingtugenden unter Druck zu setzen. Dennoch fanden die Linzer gute Möglichkeiten vor. Zweimal war es Thomas Goiginger, der mit guten Antritten Samuel Tetteh assistierte. Beide Male hatte Sturm-Goalie Jörg Siebenhandl aber keine echte Mühe, die Schüsse des Ghanaers zu bändigen.

Beim 3:2-Heimsieg des SV Mattersburg gegen die Admria hieß der Mann der Stunde Smail Prevljak. Der Bosnier erzielte alle drei Tore der Burgenländer und hält nun bei zehn Toren in der laufenden Saison. Schon zur Pause lagen die Hausherren nach einem Doppelpack von Prevljak, der in der 23. und in der 45. Minute einnetzte, verdient mit 2:1 in Front. Für die Admiraner hatte Lukas Grozurek nach einem Fehler von SVM-Goalie Markus Kuster getroffen.

Nach dem Seitenwechsel erhöhte Prevljak (51.), ehe nach dem Tor von Patrick Schmidt (78.) für die Admiraner noch kurz Hoffnung aufkeimte. Admira wäre beinahe noch zum Ausgleich gekommen, aber Mattersburgs Rene Renner klärte in der 92. Minute in extremis im Strafraum. Letzlich blieb es bei der ersten Niederlage für die Niederösterreicher nach zuletzt drei Siegen am Stück.

Der zweite Bundesliga-Verein Niederösterreichs kam dem rettenden Ufer im Abstiegskampf am Samstag nicht näher. Das Schlusslicht kassierte gegen den SCR Altach eine bittere 1:2-Heimniederlage und liegt damit weiterhin zehn Punkte hinter dem Neunten WAC.

Nach einer ersten Hälfte ohne große Glanzlichter schoss Daniel Schütz die Gastgeber in der 52. Minute in Führung. Die Tore von Hannes Aigner in der 70. und Samuel Oum Gouet in der 89. Minute brachten aber noch die Wende zugunsten der Vorarlberger. Die St. Pöltner haderten im Finish mit einer Schiedsrichter-Entscheidug: Roope Riski traf in der 75. Minute zum vermeintlichen 2:1, das Tor wurde allerdings wegen Abseits aberkannt - offenbar zu Unrecht, wie die TV-Zeitlupe zeigte.

(APA)

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