Quelle: ZAMG

Admira festigte Rang drei - Siege für Rapid und St. Pölten

24.02.2018 - 21:31
Die Südstädter machten einen wichtigen Schritt Europacup© APADie Südstädter machten einen wichtigen Schritt Europacup

Admira Wacker hat mit einem 2:1-Heimsieg gegen die Austria in der 24. Runde der Fußball-Bundesliga Platz drei gefestigt, den Wienern fehlen nun zwölf Punkte auf den Europacupplatz vier, den Rapid innehat. Die Hütteldorfer distanzierten den LASK mit einem 2:0 im direkten Vergleich um drei Punkte. Im Kellerduell zwischen dem WAC und St. Pölten feierten die Gäste beim 1:0 den zweiten Saisonsieg.

Altach und Mattersburg trennten sich am Samstag mit einem 1:1-Unentschieden. Am Sonntag wird die Runde mit dem Schlager zwischen Sturm Graz und Meister Red Bull Salzburg beschlossen (16.30 Uhr/ORF eins). Die Salzburger, die aktuell sieben Punkte Vorsprung haben, könnten mit einem Sieg wohl eine Vorentscheidung im Titelkampf herbeiführen.

Die Luft für Thorsten Fink als Austria-Trainer dürfte dünner werden. Die Wiener unterlagen zum Auftakt der Runde auswärts bei Admira Wacker 1:2 (1:1) und liegen damit bereits 13 Punkte hinter den drittplatzierten Niederösterreichern. Patrick Schmidt und Lukas Grozurek (20. bzw. 74.) drehten die Austria-Führung durch Michael Madl (20.). Für die Admira war es der erste Heimsieg gegen die Austria nach fünf Pleiten in Serie. Die Wiener halten nach wie vor bei nur einem Punkt im Frühjahr und mussten die dritte Niederlage hintereinander hinnehmen. Vorstand Markus Kraetschmer sprach nach dem Spiel von einem "arbeitsintensiven Wochenende", das auf ihn und Sportdirektor Franz Wohlfahrt warten würde. "Es gibt in dieser Situation kein Tabu, das nicht diskutiert werden könnte." Auch Fink schätzte die Situation realistisch ein: "Die Austria hat hohe Ansprüche. Der Verein muss entscheiden, wie es weitergeht. Es ist klar, dass es auch über mich Diskussionen gibt." Der 50-Jährige betonte zwar, dass er weiter alles für den Erfolg geben würde, trotzdem scheint das Band zwischen Trainer und Club-Spitze zerschnitten.

Seine Misserfolgsserie beendet hat unterdessen Rapid. Die Hütteldorfer gewannen vor eigenem Publikum gegen den LASK mit 2:0 (1:0), holten damit im vierten Frühjahrs-Match den ersten Sieg und verteidigten Tabellenplatz vier. Matchwinner war Giorgi Kvilitaia mit seinen Toren in der 45. und 69. Minute. Vor dem Anpfiff hatte der "Block West" angesichts der jüngsten Rückschläge mangelnden Rapid-Geist beklagt und Steffen Hofmann in die Startformation reklamiert. Im Gegensatz zur vergangenen Woche schaffte es der grün-weiße Rekordspieler bei klirrender Kälte immerhin wieder auf die Ersatzbank, von wo er in der 7. Minute die erste Chance seiner Mannschaft sah.

Erstmals im Frühjahr Punkte abgeben musste Mattersburg. Die Burgenländer führten dank eines Treffers von Stefan Maierhofer (28.) in Altach lange mit 1:0, Philipp Netzer (74.) sorgte gegen Ende aber noch für den verdienten Ausgleich der Vorarlberger. Dennoch wartet Altach weiter auf den ersten Dreipunkter 2018. Mattersburg ist bereits seit sieben Ligapartien ungeschlagen, liegt in der Tabelle weiter vier Punkte vor den achtplatzierten Altachern auf Rang sechs, fünf Zähler hinter dem LASK. Altach holte dank des ersten Tors 2018 nach zwei Niederlagen en suite den zweiten Punkt im Frühjahr, ein echter Befreiungsschlag blieb aber aus.

Der SKN St. Pölten führ nach sechs Niederlagen nacheinander und zum überhaupt erst zweiten Mal in dieser Saison drei Punkte ein. Das Schlusslicht feierte einen 1:0-Auswärtssieg beim WAC. Die "Wölfe" aus Kärnten kassierten damit die zweite Niederlage in Folge. Ihr Vorsprung auf die Niederösterreicher verringerte sich auf zehn Punkte. Den einzigen Treffer in der Partie besorgte in der 60. Minute Eren Keles. Der von Rapid gekommene Offensivspieler erhielt nach einer gefährlichen Hereingabe von Roope Riski allerdings tatkräftige Hilfe von WAC-Torhüter Alexander Kofler, der den Ball am Boden liegend über seinen eigenen Kopf ins Netz beförderte. Nach dem Gegentreffer probierte es der WAC mit Nachdruck, agierte im gegnerischen Strafraum aber unglücklich oder überhaupt zu umständlich.

(APA)

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